Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (A.F.u.A.M.v.D.)

Auch im Paradies gibt es den Virus

Internet-Redaktion

Foto: MikeDrago.cz /Adobe Stock

Die Philippinen gelten gemeinhin als preiswertes Urlaubsparadies mit atemberaubenden Landschaften, großartigen Tauchspots und netten Menschen. Aber auch hier tobt die Pandemie und es trifft wie immer die Ärmsten hart. Ein Bruder mit privaten Kontakten bittet um Spenden.

Wie der ein oder andere von Euch weiß, habe ich enge familiäre und darüber hinausgehende soziale Kontakte auf den Philippinen. Von dort erreichen mich in Folge der Coronakrise derzeit Hilferufe, die ich alleine nicht mehr bewältigen kann. Natürlich unterstützen meine Frau und ich unsere Familie und Verwandten nach Kräften und das kriegen wir auch alleine gestemmt, obgleich auch dies bereits ein Kreis von weit über zwanzig Personen ist, die wir derzeit unterstützen. Inzwischen erreichen uns jedoch weit mehr Bitten um Hilfe als wir realistisch alleine bewältigen können, weshalb ich Euch liebe Brüder – sofern Ihr nicht selber in Folge der Coronakrise mit negativen wirtschaftlichen Folgen zu konfrontiert seid – mit diesem Spendenaufruf um Eure Unterstützung bitten möchte.

Michael Sterzenbach

Am 16. März hat Präsident Rodrigo Duterte für die gesamte Hauptinsel Luzon eine zunächst bis zum 12. April befristete sog. “enhanced community quarantine” – auch „lockdown“ genannt – verordnet, was u.a. den praktisch vollständigen wirtschaftlichen Stillstand bedeutet. Wie Ihr sicher wisst, ist ein Großteil der philippinischen Bevölkerung bitter arm und viele Familien leben auch unter normalen Bedingungen „von der Hand in den Mund“ und verfügen in den meisten Fällen über keinerlei Ersparnisse. Viele Kleinselbständige aber auch viele angestellte Arbeiter stehen auf einmal völlig ohne Einkommen dar, da es eine Lohnfortzahlung zumeist de facto nicht gibt.

Viele Familien wissen daher im Augenblick schlicht nicht von was sie leben sollen und können sich noch nicht einmal ausreichend mit Grundnahrungsmitteln versorgen, die es zwar noch gibt aber die sie sich aufgrund fehlender Haushaltseinkommen schlicht nicht leisten können. Um es auf den Punkt zu bringen, während es uns am Klopapier fehlt, haben viele philippinische Familien inzwischen nichts mehr zu Essen.

Dabei ist mir klar, dass jede Hilfe, die wir leisten können nur punktuell und begrenzt bleiben wird. Aber es ist besser, als nichts zu tun. Konkret helfen möchte ich insbesondere den „Caddies“ des „Beverly“ Golfplatzes, wo meine Frau und ich seit Jahren spielen und die wir dementsprechend in vielen Fällen persönlich kennen. Da der Golfplatz geschlossen ist, verfügen die – durchwegs weiblichen – formal selbständigen Caddies derzeit über keinerlei Einnahmen und wir wissen von vielen über Kontakte in den sozialen Netzwerken, dass sie und ihre Familien inzwischen nicht mehr genug zu essen haben. Zwar gilt der „lockdown“ zunächst nur bis zum 12. April aber eine Verlängerung ist bereits im Gespräch und angesichts der weiter steigenden Zahlen an Corona-Infizierten mehr als wahrscheinlich.
Daher möchte ich mit Eurer Hilfe versuchen, möglichst vielen betroffenen Familien zu helfen. Mir schwebt vor, dass wir pro Familie 1500 bis 2000 Pesos aufwenden. 1000 Pesos sind derzeit etwa 18,- Euro und dafür gibt es – derzeit noch – einen 25 KG-Sack Reis, der eine vierköpfige Familie bis zu einem Monat ernähren kann.
Mit anderen Worten, wer 20 oder 25 € spenden kann, sorgt damit dafür, dass eine Familie einen Monat lang nicht hungern muss. Selbstverständlich sind auch geringere (oder höhere) Spenden herzlich willkommen. Das Ganze ist jedoch relativ zeitkritisch, da wie gesagt in vielen Familien bereits heute nicht mehr genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen. Ich würde das Geld auf einem Konto sammeln und dann möglichst bereits im Laufe der kommenden Woche auf die Philippinen schicken und zuvor, je nachdem was wir zusammen bekommen, einen Plan erstellen, welche Familien wir unterstützen können.
Wenn wir es schaffen würden, 50 bis 100 Familien zu helfen, die nächsten vier Wochen „über die Runden zu kommen“ so wäre das eine ganz tolle Leistung. Für Eure Unterstützung möchte ich mich bereits vorab sehr herzlich bedanken. Gerne dürft Ihr natürlich auch die Brüder Eurer guten Loge und selbstverständlich auch „Profane“ über diesen Aufruf informieren, je mehr sich beteiligen, umso besser.

Michael Sterzenbach

Zum Sammeln der Spenden habe ich folgendes Konto bereitgestellt, das im Augenblicklich ausschließlich diesem Zweck dient und selbstverständlich werde ich alles sauber dokumentieren:

Bank: Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach
Kontoinhaber: Michael Sterzenbach
IBAN: DE72763500001060309582
BIC: BYLADEM1ERH
Verwendungszweck: Philippinenhilfe

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