Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (A.F.u.A.M.v.D.)

“Das Unbekannte im Ritual” neu aufgelegt

Das Unbekannte im Ritual

Versuch einer Darstellung von Instruktionen für Ritual, Symbolik und Logenordnungen der Alten Freien und Angenommenen Maurer

Wolfgang Scherpe

Erschienen im Salier-Verlag, Leipzig

Ca. 544 Seiten, Format 17 x 24 cm, Hardcover, ISBN 978-3-96285-037-1, 56,00 €

Handschrift nur für Brüder Meister

"Der Scherpe" begleitet mich seit zwanzig Jahren, wie auch viele andere Brüder Meister. Nicht immer war er leicht zu bekommen, meistens schnell vergriffen oder nur antiquarisch erhältlich. Erfreulicherweise hat sich der Salier-Verlag der Aufgabe angenommen, das Buch nicht nur neu aufzulegen, sondern mit einem zeitgemäßen Einband zu versehen, neu zu setzen und sehr behutsam zu überarbeiten. Herausgekommen ist ein schönes und in mehrfacher Hinsicht gewichtiges Buch.

1977 erschien die erste Ausgabe im Eigenverlag und die freimaurerischen Medien waren voll des Lobes. "Br. Scherpe legt ein maurerisches Lebenswerk vor, […] geradezu unentbehrlich als maurerisches Bildungs-, aber auch als Nachschlagewerk." (Blaue Blätter 70/1978); das "Hanseatische Logenblatt" zeigte sich in der Ausgabe vom November 1978 weitsichtig mit der Prophezeihung eines "Grundlagenwerks, das nicht nur in unserer Generation Bestand und Wirkung haben dürfte" und fuhr fort: "Der vielseitige Inhalt, der kluggeordnete Aufbau, die instruktive grafische Anordnung von Illustrationen sowie die fast bibliophile Ausstattung hebt diese Veröffentlichung weit hinaus." "Treue Information" schrieb in Heft 4/1978 "Hut ab vor der völlig unkonventionellen Art, die Dinge anzupacken." Auch das Bundesblatt 11/1978 ist voll des Lobes über das "Ergebnis unaufhörlicher Beschäftigung mit dem freimaurerischen Ritual und dem Forschen nach dem Ursprung der Handlungen und Symbole" und schließt mit einer unkonventionellen Kaufempfehlung.

Lieber auf eine Inspektion seines Autos verzichten, als auf dieses Buch.

Bundesblatt, Heft 11/1978

Wolfgang Scherpe wurde 1915 geboren und stammt aus einer Familie, in der vom Großvater und Vater her freimaurerisches Gedankengut zu Hause war und aktiv gelebt wurde. 1947 wurde er in den Bund der Freimaurer aufgenommen. Er war später Meister vom Stuhl der Logen "Carl zur gekrönten Säule" in Braunschweig und "Julia Carolina zu den 3 Helmen" in Helmstedt. Zehn Jahre lang war er leitender Meister des Collegium Masonicum in Niedersachsen und gehörte viele Jahre dem Ritualkollegium an. Er verstarbi im Januar 1985.

Scherpe nähert sich der Freimaurerei auf historischen, spirituellen und esoterischen Wegen, die man heute und vielleicht auch in den letzten Jahrzehnten an manchen Stellen anders sehen würde und auch sah. Einiges ist von der freimaurerischen Forschung überholt. Wolfgang Scherpe wies in Kommentaren und seinen Vorworten selbst vorsichtig darauf hin, dass es es sich um gesammelte Schriften vieler Brüder handelt und Erkenntnis und Wissen ständig im Fluss ist. Auch der spätere Großmeister Klaus Horneffer bemerkte in seinem Vorwort zur dritten Auflage, dass es sich um kein wissenschaftliches Werk handle, sondern um "ein Kompendium, aus dem Wissen und Einsicht geschöpft werden können." Gleichwohl ist das Werk von Wolfgang Scherpe nach wie vor ein wichtiges und empfehlenswertes Werk, das, mit gehöriger Aufmerksamkeit gelesen, jedem Bruder Meister wichtige Erkenntnisse und Einsichten bieten kann.

Das Buch ist eine Handreichung für Brüder Meister, die nur direkt beim Verlag unter der E-Mail-Adresse info@salierverlag.de bezogen werden kann.

Großmeister (Prof. Dr.) Stephan Roth-Kleyer

Die Bruderschaft der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer ist vom russischen Angriff auf die Ukraine entsetzt und tief betroffen. Unseren aus der Ukraine stammenden Brüdern und Schwestern und deren Familien und Freunden sowie allen, die von dem Krieg betroffen sind, gilt unsere vorbehaltlose Solidarität.

Möglichkeiten zur Hilfe und zur Unterstützung der vom Krieg Betroffenen sind aktuell über das Freimaurerische Hilfswerk sowie über die Vereinigten Großlogen von Deutschland gegeben.

Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer

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