Gamben in der Hoyaer Loge

Motek Leeuwarden
Der Instrumentenbauer Motek Leeuwarden gibt Einblicke in die Handwerkskunst

Am vergangenen Freitag fand in der Freimaurerloge „St. Alban zum Aechten Feuer“ in Hoya ein öffentlicher Vortrag über den „Bau von europäischen Streichinstrumenten“ statt. Der Vortragende, Motek Leeuwarden aus Schwarme, ist ein renommierter Instrumentenbauer, spezialisiert auf historische Streichinstrumente und Bögen.

Hoya (aj). Herr Leeuwarden hatte im vollbesetzten Logenhaus eine kleine Auswahl seiner Werkzeuge, halbfertiger Teile, eine fertige Gambe und eine Violine mitgebracht, so dass die Loge tatsächlich einer Werkstatt glich. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Streichinstrumente stellte der Vortragende plastisch dar, aus welchen unterschiedlichen Schritten sich der langwierige Prozess zusammensetzt, wenn er ein Instrument in der Tradition der alten, weltberühmten Geigenbauer anfertigt.

Da Herr Leeuwarden auf Serienfertigung, fertig eingekaufte Teile und moderne Werkzeuge verzichtet, schafft er es, Instrumente zu bauen, die den großen Vorbildern sehr nahe kommen. Ob er die Zargen von Hand biegt, Boden und Decke aushobelt, die Wirbelt dreh oder die Schnecke von Hand schnitzt, alles ist reine Handarbeit. Besondere Bewunderung erntete er bei den Zuhörern, als er erklärte, wie er hauchdünne Holzstreifen schneidet und als Intarsien in Decke und Boden der Instrumente einlässt. Sogar den Lack für seine Instrumente stellt er selber her, indem er bestimmte Harze von Hand mörsert, in reinem Alkohol auflöst, filtert, und dann in zahllosen hauchdünnen Schichten auf die Instrumente aufträgt und zum Schluss poliert.

Zum Abschluss gab es noch eine rege genutzte Fragestunde über den Umgang mit Instrumenten.

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Wettbewerb der Gymnasien im Landkreis Nienburg

Alle Preisträger des Logenwettbewerbs

Die Nienburger Loge "Georg zum Silbernen Einhorn" und die Hoyaer Loge "St. Alban zum Æchten Feuer" vergaben gemeinsam Preise und Urkunden für die besten Facharbeiten an den Gymnasien im Landkreis Nienburg.

Nienburg. (dh) Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler der Nienburger Gymnasien, des Gymnasiums Stolzenau und des Johann-Beckmann-Gymnasiums Hoya haben mit 18 Facharbeiten an dem bereits zum 5. Male ausgeschriebenen Wettbewerb der Freimaurerlogen „Georg zum silbernen Einhorn“ und „St. Alban zum Aechten Feuer“ teilgenommen.

Die Themen, mit denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 11. und 12. Jahrgangsstufe beworben haben, reichen von Untersuchungen der Bedeutung von Filmmusik über Auswirkungen des Massentourismus bis zur Realisierung eines Digitaltrainers für Schülerversuche oder zur Anwendung eines Drucksensors in modernen Kommunikationsgeräten.

Alles sehr anspruchsvolle Themen, für deren Ausarbeitung sich die Schülerinnen und Schüler sehr spezielle Kenntnisse angeeignet haben. Dabei mussten die nicht alltäglichen Fragen umfassend recherchiert und analysiert, fachlich korrekt beschrieben und gleichzeitig allgemein verständlich in einer Facharbeit aufbereitet werden.

Von den betreuenden Fachlehrern war zu erfahren, dass die Begeisterung und der Einsatz der Schüler jeweils überdurchschnittlich gewesen ist und deutlich über das geforderte Maß für eine Facharbeit hinausgehen. Die Freude an selbstständigem, wissenschaftlichem Arbeiten spiegelt sich dann auch eindrucksvoll in allen Arbeiten wider.

„Die Jury der beiden Logen hat sich die Entscheidungen nicht leicht gemacht“, sagte der Vorsitzender der Nienburger Loge, Dr. med. Wilhelm Cohrs. „Wir wollten in jedem Fall die Arbeit, die sich diese jungen Menschen gemacht haben, wertschätzen. Ich hoffe, dass uns das gelungen ist. Außerdem haben wir etliche Impulse für uns selbst gewinnen können – herzlichen Dank dafür!“.

Der ebenfalls anwesende Stuhlmeister der Hoyaer Loge, Andreas Jonda, wies in seiner Begrüßung auf die Bedeutung von Bildung, Wissensgewinn, Persönlichkeitsbildung und lebenslangem Lernen hin. „Stay hungry!“ ermunterte er die Schülerinnen und Schüler.

Die vierköpfige Jury aus Mitgliedern der Logen in Nienburg und Hoya hat bei der Bewertung etwas andere als nur rein schulische Maßstäbe zugrunde gelegt. Besonderes Augenmerk wurde gelegt auf einen guten Aufbau der Facharbeiten, eine klare und logische Struktur. Entscheidend war auch, ob das Thema von Bedeutung ist für die Gesellschaft und für den Leser.

„Als ein Bund mit ausgeprägter humanistischer Zielsetzung wollen die Logen bei jungen Menschen besonders auch kritisches Denken und die Auseinandersetzung mit negativen Umgangsformen für unser Zusammenleben fördern“, sagte Dr. Cohrs. „Dafür öffnen sich die Freimaurerlogen auch stärker als in der Vergangenheit, denn sie wollen ihre wesentlichen Ziele, wie Toleranz und humanitäres Miteinander, einer breiten Öffentlichkeit und eben auch jungen Menschen näherbringen.“

Für die Erstplatzierten gab es jeweils 300 Euro und eine Urkunde. Die weiteren Preisträger erhielten Urkunden und Bücher. Als bestes der fünf teilnehmenden Gymnasien wurde das Johann-Beckmann-Gymnasien aus Hoya mit einer Extra-Urkunde und einem Sonderpreis geehrt.

Preisträger, Lehrkräfte, Eltern, Freunde und Mitglieder der beiden Logen blieben noch für geraume Zeit im Nienburger Logenhaus in der Cretschmarstraße zu angeregten Gesprächen.

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Bremer Konzert bringt 2.000 € für karitative Zwecke

Im Rahmen des ersten Neujahrsempfanges des Bremer Distriktes kamen viele Besucher in den Genuss eines Konzertes im Tempelraum der Loge "Roland zu den Alten Pflichten".

(Bremen/tl) Die drei Pianisten und Freimaurer Evgeny Cerepanov, Mikhail Berlin und Christian Kassens bestritten gemeinsam unter dem passenden Titel “30 Finger für die Königliche Kunst” den musikalischen Teil des ersten Neujahrsempfangen, den die bremischen Logen der Großloge A.F.u.A.M.v.D. im Oelzweighaus gemeinsam veranstalteten.

Gespielt wurden im vollbesetzten Temeplraum der Loge Stücke von Mozart, Schubert, Schumann, Haydn und Debussy. Zur Überraschung des Publikums gesellte sich spontan ein Gesangsstudent der Hochschule für Künste (HfK) zu dem Trio und bereicherte den Abend.

Durch den Eintrittpreis und mehrere Spenden von Bremer Logen konnte eine Summe von 2.000 € erlöst werden. Die Hälfte davon geht an ein Projekt zur Betreuung von jungen Müttern und Vätern mit ihren Neugeborenen. Die anwesende Leiterin des Projektes, Frau Wittrock-Rijksen, berichtete sichtlich bewegt, dass die Spende für zur Anschaffung eines großen Spielgerätes im Garten des neu geschaffenen Wohnhauses verwendet wird. Die zweite Hälfte der Sammlung geht an die Hochschule für Künste (HfK) in Bremen.

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Brüder, die auf Wellen starren

Das Charterboot "Vertrouwen" war für mehrere Tage Heimat etlicher deutscher Brüder.

Eine etwas andere Art zur Stärkung der Weltbruderkette fand bereits zum dritten Mal in den Niederlanden statt: Am vorletzten Juliwochende trafen sich 26 deutsche Brüder zu einer Segeltour durch das niederländische Ijsselmeer.

(tl) Auf zwei Plattboden-Schiffen, vom dem eines den Namen “Vertrouwen” (Vertrauen) trägt,  machten sich 26 Freimaurer von Enkhuizen auf den Weg in die Hafenstadt Hoorn. Dort waren sie Gast im Logenhaus der niederländischen Loge  “de Loge Vestfriesland” in Hoorn.

“Ich bin , so glaube ich, der erste Bruder meiner Bauhütte, der zu einer anderen Loge über das Wasser anreiste”, so ein fränkischen Bruder nicht ohne Stolz. Ein weiterer Bruder ergänzte: “Sich schnell und unkompliziert beim Setzen der Segel oder Binden der Knoten auf Brüder zu verlassen und sich mit ihnen zu ergänzen, die ich erst am Tag zuvor kennenlernte, war für mich eine völlig neue Facette der Freimaurerei.

Bereits jetzt haben die Brüder entschieden, sich im nächsten Jahr in die niederländische Nordsee vorzuwagen.

Niederländische und deutsche Brüder vor dem Logenhaus der Loge Vestfriesland in Hoorn
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Neue Loge in Norddeutschland

Das Rathaus in Wildeshausen

Das Rathaus in Wildeshausen

Freimaurer aus Bremer, Oldenburger und Delmenhorster Logen haben sich zusammengefunden, um in der Kreisstadt Wildeshausen eine neue Loge unter dem Namen “Zur Morgenröte in der Geest” zu gründen.

Fragt man ältere Freimaurer, so werden sie zum Thema Logengründungen bemerken, dass dies noch vor zehn, zwanzig Jahren äußerst seltsam vorkam. Heute kann jedes Jahr über sogenannte Lichteinbringungen berichtet werden, so heißt die Gründung und Installation einer neuen Loge unter Freimaurern. Der Begriff bezieht sich darauf, dass symbolisch das Licht in eine Loge getragen wird, das ihr immer leuchten möge. Verwendet wird dazu traditionell eine Kerze, die vor den Nationalsozialisten bei Schließung aller Logen in Deutschland gerettet wurde.

Eine Loge kann nur von einer bestimmten Mindestzahl von Freimaurermeistern gegründet werden und benötigt die Genehmigung ihrer Großloge. Die Gründungsversammlung, die erwähnte rituelle Lichteinbringung, ist ein besonderes Ereignis für alle teilnehmenden Brüder und Gäste, besonders aber für die Gründer selbst und wird dementsprechend mit einem Fest verbunden. Dass die Stadt Wildeshausen dafür ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, ist ein besonderes Zeichen der Wertschätzung.

An der Festarbeit teilnehmen dürfen alle regulären Freimaurer. Um eine Anmeldung wird bis zum 31. März 2018 beim Sekretär der neuen Loge gebeten.

Lichteinbringung am 21. April 2018 um 11:15 Uhr im Alten Rathaus der Stadt WIldeshausen, Am Markt 1, 27793 Wildeshausen. Informationen und Anmeldung beim Sekretär der Loge unter sekretaer@zmidg.de.

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Kulturabend in der Bremer Loge “Zur Hansa”

Evgeny Cherepanov präsentierte in Bremen ausgesuchte Stücke von Franz Liszt

Evgeny Cherepanov präsentierte in Bremen ausgesuchte Stücke von Franz Liszt

Evgeny Cherepanov präsentierte in der bremischen Loge “Zur Hansa” ausgesuchte Stücke von Franz Liszt und eigene Interpretationen der Musik. Er erläuterte in seinem Vortrag das Wirken und die Zeit des großen Komponisten.

1984 in Sverdlovsk Russland geboren, studierte Evgeny am Ural Staatskonservatorium. Als er 2004 nach Deutschland kam, setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei den Professoren Arie Vardi und Gabrielle Kupfernagel fort. Musikalisch geprägt haben ihn außerdem die Begegnungen mit Luiz de Moura Castro und Maestro Misha Katz. Seit 2010 lebt er mit seiner Familie in Bremen.

Evgeny Cherepanov tritt sowohl als Solist als auch mit Orchestern auf. Nachdem er den 2. Preis beim G. Enescu Internationalen Musikwettbewerb und den 1. Preis beim L. Janacek Internationalen Musikwettbewerb gewonnen hat, wird er oft in Frankreich, Italien, Japan, Österreich, Rumänien, Spanien usw. gehört. Seit 2008 ist Cherepanov ein New York Concert Artist und trat u.a. unter Dirigenten wie Enhe, Misha Katz, Nicholas Carthy, Peter Altrichter, Emil Simon, Igor Andrievsky auf.

Evgeny Cherepanovs besondere Aufmerksamkeit gilt der Kammermusik. Seine Ausbildung als Korrepetitor verfeinerte er bei bekannten Künstlern wie Alexander Lonquich, Wolfgang Marschner, Jan-Philip Schulze und Justus Zeyen. Er spielt mit verschiedensten Solisten und Besetzungen und arbeitete mit Prof. Lara Lev und Prof. Ingolf Turban bei den Violin-Meisterkursen in Forum Artium.

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Heiterkeit bei Bremer Freimaurern

Der Vorsitzende Friedrich Dodo de Boer moderiert die Veranstaltung im Bremer Logenhaus.

Der Vorsitzende Friedrich Dodo de Boer moderiert die Veranstaltung im Bremer Logenhaus.

In der Bremer Loge “Zur Hansa” waren der Kabarettist Pago Balke und sein Partner Nicolai Thein am Flügel zu Gast mit Ihrem Wilhelm-Busch-Programm.

In einem unterhaltsamen Programm wurden die Gäste im Bremer Logenhaus mit Gedichten, Zeichnungen und Musik an die Geschichten des genialen Humoristen, Dichters und Zeichners Wilhelm Busch, an den Junggessellen Tobias Knopp, den Maler Klecksel, diverse Basen, Tanten, Virtuosen, feindliche Nachbarn und den Affen namens Fips erinnert. Geschichten, die aus der Kindheit vertraut sind, aber hier von Pago Balke und Nicolai Thein in ihrer unnachahmlichen Art präsentiert wurden.

Die “Gnadenlose Heiterkeit” hat bei den Gästen der Hansa im Bremer Logenhaus “Grenzenlose Begeisterung” ausgelöst.

Ein kleines Präsent für den Abend mit der

Ein kleines Präsent für den Abend mit der "Gnadenlosen Heiterkeit".

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