Darmstädter Loge übergab Humanitären Preis

Übergabe des Humanitären Preises in der Darmstädter Loge

Übergabe des Humanitären Preises in der Darmstädter Loge "Johannes der Evangelist zur Eintracht".

Im Rahmen der Festveranstaltung zur Wiedereröffnung des Darmstädter Logenhauses fand die Verleihung des Humanitären Preises 2017 der Loge in Höhe von 10.000 Euro statt.

(Darmstadt/fr) In einer bisher einzigartige Kooperation der Loge mit dem Rotary Club Darmstadt-Kranichstein kam es zur Übergabe des Humanitären Preises. Der Präsident des Rotary Clubs, Prof. Dr. Michael Schäfer, erläuterte die beiden Projekte. Das Preisgeld kommen sozialschwachen Familien in Darmstadt und Waisenkindern in einem Kinderdorf in Peru zu Gute. Getragen werden die Einrichtungen von der Bensheimer Karl-Kübel-Stiftung bzw. dem Internationalen Verband Westfälischer Kinderdörfer in Paderborn.

Neben den Ehrengästen und den Brüdern der Loge waren zahlreiche Mitglieder des Rotary Clubs Darmstadt-Kranichstein zu Gast.  Zu den Gästen gehörten darüber hinaus eine Vielzahl an Brüdern befreundeter Logen und Brüder und Schwestern der beiden anderen Darmstädter Logen.

Der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Herr Jochen Partsch, zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt und dankbar von der guten Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten. Das finanzielle Engagement der Stadt Darmstadt an diesem Bauwerk sei Ausdruck der aktuellen Anstrengungen der politisch Verantwortlichen, die kulturellen Einrichtungen in der Stadt zu unterstützen und zu modernisieren. Das Darmstädter Logenhaus, Teil des Moller-Hauses, sei dafür ein bestes Beispiel. Er wies auf die 35 Straßen und Plätze in Darmstadt hin, die die Namen von Freimaurern tragen. Die Darmstädter Freimaurerei sieht er als Teil der aktuellen Stadtgesellschaft und äußerte Erwartungen an die Brüder und Schwestern der drei Logen. Er schien deutlich interessiert an einem Dialog mit den Freimaurern.

Großmeister Bruder Roth-Kleyer beglückwünschte die Darmstädter Brüder in seinem Grußwort zu ihrem eindrucksvollen Gebäude, ihrer Spenden-Kooperation mit den Rotariern und wünschte für die Zukunft, dass die Räume in vorzüglicher Weise freimaurerischen Geist beheimaten.

Grußworte sprachen darüber hinaus als Mitnutzer der Logenräume der 1. Abgeordnete Meister vom „Flammenden Schwert“ der Großen Landesloge, Bruder Arno Moos, und die Meisterin vom Stuhl der femininen Loge „Vier Elemente zum Licht“, Schwester Christiane Bauer. Diese wies dankend darauf hin, dass dies für sie persönlich und für die  Schwestern ihrer Loge ein besonderer Moment sei, bei solch einer Festveranstaltung sprechen zu dürfen.

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Tag der offenen Tür im Wetzlarer Logenhaus

Gäste versammeln sich kurz vor Beginn der ersten Führung durch das Wetzlarer Logenhaus. Foto: Franzmann

Gäste versammeln sich kurz vor Beginn der ersten Führung durch das Wetzlarer Logenhaus. Foto: Franzmann

Mehr als 300 Gäste besuchten am Tag des offenen Denkmals das Logenhaus in der Goethe- und Optikstadt Wetzlar.

(Wetzlar/mf) Zwei geplante Führungen wurden auf Grund der erfreulich hohen Resonanz spontan aufgeteilt, da die zu besichtigenden Räume nicht alle Führungsteilnehmer hätten gleichzeitig aufnehmen können. Auch zusätzliche Rundgänge in kleineren Gruppen kamen immer wieder zustande, wenn Mitglieder der Loge “Wilhelm zu den drei Helmen” Gäste im Eingangsbereich des 1911 im Jugendstil erbauten Logenhauses begrüßten.

Die im Rahmen der Aktion „Tag des offenen Denkmals“ und der Feierlichkeiten zu „250 Jahre Freimaurer in Wetzlar“ durchgeführte Veranstaltung wurde von vielen Besuchern dazu genutzt, das „Geheimnisvolle“ an der Freimaurerei zu er- und hinterfragen und Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Die Besichtigung des Tempels war für viele Besucher ein Höhepunkt bei den Führungen.
Wenngleich das „Geheimnis“ der Freimaurerei von keinem Anwesenden „entdeckt“ wurde, so konnte bei manchen Führungsteilnehmern und Fragenstellern auf Grund der offenen und herzlichen Gespräche ein Interesse an weiteren Informationen geweckt werden, das zu Besuchen der kommenden Gästeabende, zu denen die Loge regelmäßig einlädt, animierte.

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Wetzlarer Loge im Endspurt

Viel Beifall erntete der Schauspieler Rainer Hustedt im Rahmen einer

Viel Beifall erntete der Schauspieler Rainer Hustedt im Rahmen einer "musikalischen Lesung".

Die finale Phase des Jubiläumsjahres „250 Jahre Freimaurerei in Wetzlar“ wurde mit drei hervorragenden Veranstaltungen in den Städtischen Museen Wetzlar eingeläutet.

(mf) Den Anfang machte dabei der Gießener Schauspieler Rainer Hustedt, der mehr als nur eine angekündigte Lesung bot. Neben Texten von Freimaurern und solchen über den Männerbund drangen auch gleichsam zusammengetragene Musikstücke, auf dem Saxophon vorgetragen, in die Ohren der begeisterten Zuhörer.

Zwei Tage später folgte ein Vortrag zu dem die Städtischen Museen in Kooperation mit dem Wetzlarer Geschichtsverein eingeladen hatten. „Reichskammergericht und Visitation zur Zeit der Logengründung“ lautete die Überschrift der Abendveranstaltung, in der die Leiterin des historischen Archives der Stadt Wetzlar, Frau Dr. Irene Jung, und die Kunsthistorikerin und erste Vorsitzende des Wetzlarer Geschichtsvereins, Frau Oda Peter, referierten. Das vermeintlich trocken klingende Thema wurde sehr lebendig dargebracht, hervorragend gegliedert und durch die Vortragenden im Wechsel präsentiert. Unterstützt wurde die Aufbereitung durch Bilder, die wohldosiert gezeigt wurden und so zusätzlich zur Auflockerung beitrugen.

Dank des Engagements der Städtischen Museen und der Goethegesellschaft konnte ein letzter Themenabend angeboten werden. Der aus Jena angereiste Historiker und Germanist, Dr. Gerhard Müller, sprach über „Goethe und die Freimaurerei“, wobei der Schwerpunkt nicht der Auseinandersetzung des Dichters und Denkers mit den Inhalten des Bundes oder seinen ihm gewidmeten Werken galt. Vielmehr standen Goethes Person im Kontext der gesamtpolitischen Situation und das Nutzen von Kontakten, die sich auf Grund Goethes Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge ergaben, im Vordergrund der Erläuterungen.
Im Rahmen der Finissage zur Sonderausstellung „250 Jahre Freimaurerei in Wetzlar“ am 22. Oktober, die auch den Abschluss des Festwochenendes anlässlich des 250-jährigen Stiftungsfestes der Loge Wilhelm zu den drei Helmen darstellt, wird der Innsbrucker Prof. Dr. Helmut Reinalter die Feierlichkeiten um 11 Uhr mit seinem Vortrag über „Das neue Aufklärungsdenken und die Zukunft der Freimaurerei” beschließen.

Auch zu diesem öffentlichen Vortrag und einer letzten Möglichkeit, die Sonderausstellung zur Freimaurerei im Wetzlarer Stadtmuseum besuchen zu können, sind alle Interessierten noch einmal herzlich eingeladen.

"Reichskammergericht und Visitation zur Zeit der Logengründung", so der Titel des Vortrages von Frau Dr. Irene Jung und Oda Peter

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Wiedereröffnung des Darmstädter Logenhauses

Der geschmackvolle Ritualraum im Darmstädter Logenhaus

Der geschmackvolle Ritualraum im Darmstädter Logenhaus

Die Brüder der 200 Jahre alten Darmstädter Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ feierten am 16. September 2017 mit vielen Gästen feierlich die Wiedereröffnung ihres Logenhauses.

Das Darmstädter Logenhaus, 1818 nach den Plänen des berühmten Architekten und Logenbruders Georg Moller erbaut, 1944 zerstört und 1966 an der selben prominenten Stelle neben dem Darmstädter Staatstheater im Stil der Moderne wieder aufgebaut, war technisch und optisch in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den Brandschutz-Vorschriften. In 18-monatiger Bauzeit wurde 2016/17 das „Moller-Haus“, in dem sich neben dem Logenhaus ein Theater befindet, vollständig saniert. Die Baukosten von 3,2 Mio € übernahm überwiegend die Stadt Darmstadt als Mehrheitseigentümerin des Hauses. Finanziell gefördert wurde die Baumaßnahme vom Land Hessen. Die Brüder der Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ beteiligen sich an der Finanzierung mit einer größeren langfristigen Hypothek.

Armin Hirth, Vorsitzender der Loge

Armin Hirth, Vorsitzender der Loge

Der Vorsitzende der Loge, Armin Hirth, konnte bei der feierlichen Wieder-Einweihung des Tempels etwa 100 Brüder unterschiedlicher Obödienzen aus Nah (Frankfurt, Mannheim, Wiesbaden) und Fern (Berlin, Konstanz, Zürich) begrüßen. Unter ihnen den Großmeister der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland, Stephan Roth-Kleyer. Dieser führte, assistiert vom Großzeremonienmeister Peter Lauber, die Wieder-Einweihung des Tempels rituell durch. Großredner Wolfgang Kreis trug seine animierenden Gedanken zum aktuellen gesellschaftspolitischen Auftrag der Maurer unter der Überschrift „Schweigen oder Handeln?“ vor.

Distriktmeister Lutz Hausberg überreichte Olaf Rabe, Hausintendant der Loge, für sein unermüdliches und verantwortungsvolles Engagement während der gesamten Bauzeit die neu geschaffene Ehrennadel der Großloge, welche im Distrikt Hessen/Thüringen erstmals verliehen wurde.

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Wetzlarer Freimaurer laden am Tag des Offenen Denkmals ein

Giebel des Logenhauses

Giebel des Logenhauses

(Wetzlar/mf) Die Mitglieder der Wetzlarer Freimaurerloge “Wilhelm zu den drei Helmen” laden am kommenden Sonntag anlässlich des Tags des Offenen Denkmals zu Besichtigungen und Führungen ein.

Offen stehen die Türen des denkmalgeschützten Logenhauses in der Brühlsbachstr. 1 zwischen 10.30 und 18 Uhr. Führungen durch das 1911 im Jugendstil erbaute Gebäude am Goldfischteich werden um 11 und 15 Uhr angeboten. Vereinsmitglieder stehen bei Fragen zur Verfügung und erklären beispielsweise die Bedeutung von Tempel und Archiv.

Die Beteiligung am bundesweiten „Tag des Denkmals“ ist ein weiterer Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, der aktuell das Jubiläum „250 Jahre Freimaurer in Wetzlar“ feiert. Eine noch bis zum 22.10.2017 zu besichtigende Sonderausstellung zur Freimaurerei kann am Sonntag ebenfalls zwischen 10 und 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr im Wetzlarer Stadtmuseum besucht werden.

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Lessings “Ernst und Falk” zum Diskutieren

Dominik Richter und Dennis Roth (Neues Kellertheater Wetzlar) in den Rollen von Ernst und Falk

Dominik Richter und Dennis Roth (Neues Kellertheater Wetzlar) in den Rollen von Ernst und Falk

(Wetzlar/mf) Premiere feierte kürzlich die von Kai Böhmer erarbeitete Variante von Gotthold Ephraim Lessings „Ernst und Falk“ im Neuen Kellertheater Wetzlar.

Die szenische Darstellung von fünf Aufzügen zeigte den Freimaurer Falk (Dennis Roth, Neues Kellertheater Wetzlar) mit seinem Freund Ernst (Dominik Richter) in verschiedenen Gesprächssituationen. Unterbrochen wurden die Dialoge durch Frage- und Antwortrunden, bei denen vier Darsteller des Neuen Kellertheaters, die zusammen mit drei Mitgliedern der Wetzlarer Freimaurerloge “Wilhelm zu den drei Helmen” auf der Bühne Platz genommen hatten, einzelne Punkte aufgriffen, hinterfragten und beantworteten. Somit konnte eine unbewusst erscheinende zeitgemäße Zusammenfassung der Szenen erfolgen und weiterführende Informationen geliefert werden.

Neben Ursprung, Wesen und Entwicklung der Freimaurerei, dem Streben nach Gutem und der Arbeit an der eigenen Person standen gesellschafts- und staatstheoretische Themen ebenso wie die Punkte Gleichheit der Menschen und Religion auf dem Programm. „Freimaurer sind keine Glaubens-, sondern eine Wertegemeinschaft“, betonte Rainer Waldschmidt, bevor noch einmal aufgezeigt wurde, dass die Freimaurer in Wetzlar sich als rein diesseitsorientierter Bruderbund verstehen, bei dem ein jedes Mitglied seine persönliche Glaubensvorstellung leben und bewahren soll.

Nachdem die Mitwirkenden unter begeistertem Applaus die Bühne verlassen hatten, trafen sich Gäste, Schwestern und Brüder im gut gefüllten Foyer des Veranstaltungsortes. Sie folgten damit der Einladung von Martin Marx (stellvertretender Vorsitzender der Loge), der zu Beginn der einstündigen Darbietung zum anschließenden offenen Austausch und Beantworten von Fragen durch Logenmitglieder eingeladen hatte.

Zwei weitere Darbietungen können am 4. und 5. August 2017, jeweils um 17 Uhr, im Wetzlarer Stadtmuseum im Lottehof, in dem gegenwärtig auch die Sonderausstellung „250 Jahre Freimaurerei in Wetzlar“ zu sehen ist, miterlebt werden. Bitte beachten Sie, dass die Aufführungen im Stadtmuseum Wetzlar jeweils nur 40 Zuschauern Platz bietet.

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Neujahrsempfang der Wiesbadener Loge Plato

v.l.n.r.: Prof. Dr. Klaus Horneffer (Altgroßmeister der Vereinigten Großlogen von Deutschland), Wolfgang Nickel (Stadtverordneter), Christa Gabriel (Stadtverordnetenvorsteherin), Dr. Ute Preuße-Hüther (Diltheyschule), Dr. Julia-Maria von Schenck zu Schweinsberg, Dr. Oliver Franz (Stadtrat), Prof. Dr. Christiane Jost (Vizepräsidentin der Hochschule Rhein-Main), Eberhard Seidensticker (Stv. Stadtverordnetenvorsteher), Dieter Börgers  (MvSt Loge Plato zur beständigen Einigkeit)

v.l.n.r.: Prof. Dr. Klaus Horneffer (Altgroßmeister der Vereinigten Großlogen von Deutschland), Wolfgang Nickel (Stadtverordneter), Christa Gabriel (Stadtverordnetenvorsteherin), Dr. Ute Preuße-Hüther (Diltheyschule), Dr. Julia-Maria von Schenck zu Schweinsberg, Dr. Oliver Franz (Stadtrat), Prof. Dr. Christiane Jost (Vizepräsidentin der Hochschule Rhein-Main), Eberhard Seidensticker (Stv. Stadtverordnetenvorsteher), Dieter Börgers (MvSt Loge Plato zur beständigen Einigkeit)

(tf) Für die Logen beginnt das neue “Maurerjahr” nach dem 24. Juni. So legen manche Logen ihre “Neujahrsfeier” folgerichtig in den Frühsommer, so auch die Wiesbadener Loge “Plato zur beständigen Einheit”.

Ein Tag nach dem Johannisfest mit der Aufnahme eines jungen Mannes und der Ehrung zweier Brüder für 50 und 40 Jahre freimaurerischen Wirkens, lud am 25.06.2017 die Wiesbadener Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ zu ihrem 3. Neujahrsempfang ein. Bei sommerlichen Temperaturen folgten etwa 100 Gäste der Einladung aus den Bereichen Soziales, Bildung, Religion, Politik und Wirtschaft, sowie niederländische Brüder und Brüder aus umgebenden Logen.

Dieter Börgers, Meister vom Stuhl der Loge Plato, begrüßte alle Anwesenden und ging im Besonderen auf die Ehrengäste Frau Dr. Julia-Maria von Schenck zu Schweinsberg, den Alt-Großmeister der VGL v. D. Prof. Dr. Klaus Horneffer und Herrn Stadtrat Dr. Oliver Franz (ab dem 01. Juli 2017 Bürgermeister der Stadt Wiesbaden) ein.

Br. Klaus Horneffer, dessen Großvater Ernst Horneffer der Loge Plato von 1922 bis 1952 angehörte, hielt die Einladung zum Neujahrsempfang im Sommer für eine verrückte Idee. Da er aber „… durchaus Sinn für verrückte Ideen…“ hat, war es umso erfreulicher, dass er ein persönliches Grußwort sprach. Neues entspringt oft, wenn man eine Sache aus dem gewohnten Bilde rückt – man etwas „ver-rückt“. So der Einstieg zu seinem Grußwort. Im weiteren Teil stellte er den Neujahrsempfang in den Kontext des Johannisfests, welches für die Freimaurer der Abschluss eines Jahres bedeutet. Somit baute Br. Klaus für einige Gäste die Brücke, die nicht mit der Tradition der Freimaurerei vertraut sind.

Herr Stadtrat Dr. Oliver Franz entrichtete die Grüße der Landeshauptstadt Wiesbaden und verwies dabei auf die feste Integration der Loge in die Wiesbadener Gesellschaft. Stadtrat Dr. Franz hob die Leitgedanken der Freimaurerei Humanität, Toleranz und Brüderlichkeit hervor und wünschte der Loge alles Gute bei der Gewinnung neuer Mitglieder, die sich für offene Gedanken, das Gemeinwohl und das gesellschaftliche Leben in Wiesbaden einsetzen und es erhalten. In Bezug auf die Vorbereitung der 240-Jahrfeier in 2018 wünschte Stadtrat Dr. Franz der Loge ein gutes Gelingen.

Die Hauptrednerin des 3. Neujahrsempfangs der Loge „Plato zur beständigen Einigkeit“ war Frau Dr. phil. Julia-Maria, Freiin von Schenck zu Schweinsberg, welche an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz tätig ist. Sie hat sich unter anderem einen Namen mit der Forschung um die sogenannte „platonische Akademie“ gemacht.

Zu Beginn verwies Frau Dr. phil. Julia-Maria, Freiin von Schenck auf den Umstand hin, dass der Neujahrsempfang der Loge Plato auch mit dem wahrscheinlichen Todestag Platons zusammenfällt. Man vermutet, dass Platon während der 108 Olympiade (was gegen Ende Juni wäre) verstarb. Dass Platon das Steckenpferd von Frau Dr. von Schenck ist, ließ sie die Anwesenden eindrucksvoll spüren, da die mit Leidenschaft vorgetragene Festrede das Handeln und Denken Platons mit entsprechenden überlieferten Dialogen, z.B. zwischen Sokrates und Euthyphron, lebendig werden ließ.

Da Frau von Schenck auf jegliche monetäre Würdigung verzichtete, erbat sie sich etwas Zeit für ein Anliegen in eigener Sache. Sie warb um Spenden für ihr soziales Projekt in Athen, wo sie das Caritas- Zentrum unterstützt, welches für Flüchtlinge und mittellose Einheimische als Kleiderkammer, Suppenküche, Kindergarten und Schwangerenberatung dient.

Musikalisch wurde der Neujahrsempfang aufgelockert mit Musik von W. A. Mozart, die von Schülern/innen und Studierenden der Wiesbadener Musikakademie vorgetragen wurde.

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