Liederzyklus von Franz Schubert in der Frankfurter Loge “Zur Einigkeit”

Aufführung des Liederzyklus von Franz Schubert in der Frankfurter Loge

Aufführung des Liederzyklus von Franz Schubert in der Frankfurter Loge "Zur Einigkeit"

Am 25. November 2015 fand im Tempel der Loge “Zur Einigkeit” in Frankfurt am Main im Rahmen eines Gästeabends mit Schwestern, Freimaurerinnen und Freunden eine Aufführung des Liederzyklus “Die Winterreise” von Franz Schubert statt.

Franz Schuber komponierte den Liederzyklus “Winterreise” ein Jahr vor seinem Tod. Der Zyklus aus 24 Liedern für Singstimme und Klavier wurde vorgetragen von Peter Schüler (Bariton) und Dr. Stefan Schwarzacher (Klavier). Die emotionsgeladene Aufführung begeisterte die Zuhörer in hohem Maße, nicht nur am Ende durch das wohl bekannteste Lied des Zyklus “Der Leiermann”.

Die vorwiegend für Brüder, Partner, Gäste und Freunde gedachte Veranstaltung hatte eine gute Resonanz und erbrachte ein namhaftes Spendenaufkommen zugunsten der aus dem Kreis der Brüder jüngst initiierten Initiative zur Unterstützung von Sprachunterricht für Flüchtlinge.

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Frankfurter Lessing-Loge spendet erneut Bucherlöse

v.l. Rolf Keil, Katrin Winter

v.l. Rolf Keil, Katrin Winter

Der Gründer der Frankfurter Loge “Lessing” hinterließ viele Aufzeichnungen, die zu einem Buch zusammengefasst und den Brüdern zum Kauf angeboten wurden. Über 5.000 Euro Erlös konnten dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospiz Frankfurt als Spende übergeben werden.

Die Loge Lessing wurde 1945 von dem Frankfurter Kinderarzt Emil Selter gegründet. Selter hatte sich um die Wiedergründung der Freimaurerei in Deutschland einen Namen gemacht und mit großer Tatkraft für die Loge Lessing und den Gedanken der Freimaurer gearbeitet.

Rolf Keil, Altstuhlmeister der Loge Lessing, hat die Schriften Selters aufgearbeitet und sie den Brüder aller Logen in Deutschland zum Verkauf angeboten. Bereits im letzten Jahr kamen dadurch 2500 € zusammen. „Dieses Jahr konnte ich den Erlös mehr als verdoppeln, „freut sich Rolf Keil. Lisa Criseo-Brack und Katrin Winter, Koordinatorinnen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospiz freuten sich sehr über diese großzügige Spende. 

Der Hospizdienst begleitet Kinder und Jugendliche, die lebensverkürzend erkrankt sind. Qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die gesamte Familie. Ziel ist es, die Lebensqualität der Kinder und ihrer Familien zu verbessern. Die Kernaufgabe liegt in der alltagspraktischen Unterstützung und Entlastung, der Förderung der Selbsthilfe sowie der Schaffung von Gesprächsangeboten.

“Es war klar,” erklärt Rolf Keil, “dass der Erlös allein wohltätigen Zwecken zugute kommen sollte. Der Ambulante Kinderhospizdienst ist der ideale Adressat der Aktion, denn Bruder Emil Selter war Kinderarzt, ein schweres Schicksal nahm ihm seinen Sohn, der mit nur 8 Jahren starb. Ich bin davon überzeugt, dass er die Verwendung der Einnahmen für diesen Zweck gebilligt hätte.”

Im Frankfurter Dienst werden 27 Familien begleitet. Es sind 62 ehrenamtliche Helfer in der Begleitung, der Öffentlichkeitsarbeit und im Büro im Einsatz. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch Spenden. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt/Rhein-Main ist einer von 21 Diensten des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. mit Sitz in Olpe (NRW).

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Hessisches Staatstheater mit speziellem Angebot

Szenenbild aus der Mozart-Oper

Szenenbild aus der Mozart-Oper "Così fan tutte" des Hessischen Staatstheater in Wiesbaden (Foto: Monika und Karl Forster)

Das Hessische Staatstheater in Wiesbaden führt Mozarts Oper “Così van tutte” in seinem aktuellen Spielplan, inszeniert von Intendant Uwe Eric Laufenberg. Am Anfang, soviel sei kurz zur Oper bemerkt, steht eine Männerwette über die weibliche Treue oder Untreue. Schnell jedoch verstricken sich die Protagonisten in ungeahnte Liebesabenteuer und im Doppelspiel über Kreuz ist jede siegreiche Eroberung gleichzeitig eine Katastrophe.

Nun macht das Theater den Freimaurern ebenfalls ein ungewöhnliches Angebot. An zwei Aufführungsabenden, genauer am 5. und am 19. November jeweils um 19.30 Uhr können Freimaurer mittels eines Kennwortes auf ganz speziellen Plätzen zu einem ganz speziellen Preis einschließlich ihrer Angehörigen dabei sein. Der Preis ist 10 € pro Person, die Plätze sind auf einer Tribüne direkt gegenüber den Zuschauerrängen auf der Bühne und ermöglichen damit sicherlich eine ganz besondere Sichtweise auf das Stück.

“Sinn und Zweck dieser Marketingaktion ist es, neue Publikumsgruppen zu erschließen und auf das Programm unseres Hauses aufmerksam zu machen”, erklärt Sylvia Franzmann, Pressesprecherin des Theaters auf Nachfrage. Die Karten können ab sofort an der Theaterkasse (Telefon 0611-132325) unter Nennung eines Codewortes gebucht werden, das Sie auf Nachfrage per E-Mail bei der Redaktion erfragen können.

Informationen zum Stück finden Sie auf der Seite des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

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Musik bei Kerzenlicht

Red rose on the synthesizer keyboard and burning candle in the background

Am 24. November 2015 veranstaltet die Loge “Sokrates zur Standhaftigkeit” in Frankfurt in Zusammenarbeit mit den Logen “Türkay Lodge” in Frankfurt und “Carl und Charlotte zur Treue” in Offenbach das traditionelle öffentliche Wohltätigkeitskonzert „Musik bei Kerzenlicht“ in der Finkenhofstraße 17 in Frankfurt und laden alle Brüder, Schwestern und interessierte Gäste auf 18:30 Uhr zum Sektempfang und um 19:30 Uhr zum Konzert ein. In der Pause steht ein vielseitiges Buffet bereit.

Auf dem Programm stehen Werke von Calr Ph. E. Bach (1714 bis 1788), Joh. Joachim Quantz (1697 bis 1773) und Wolfgang Amadeus Mozart (1756 bis 1791), die Musiker sind Andrea Hermes-Neumann (Blockflöten), Rolf Bissinger (Querflöte), Alois Niessner (Viola) und Martina Graf (Klavier).

An Stelle eines Eintrittsgeldes wird – wie schon in den drei Jahrzehnten zuvor – um eine angemessene Spende (eine Spendenquittung ist möglich) gebeten. Diese Gelder, aufgestockt durch Beträge der Wohltätigkeitsanstalt, der Logen “Carl und Charlotte zur Treue” und “Türkay” sollen in diesem Jahr dem Freundeskreis Arche Frankfurt am Main e.V. (www.freunde-arche-ffm.de) und Kultur für ALLE e.V. (www.kulturpass.net) zu einer großzügigen Spende verhelfen.

Bei dem Wohltätigkeitskonzert im vergangenen Jahr konnten die Logen eine Rekordsumme von insgesamt 7000 Euro sammeln und auf die beiden Empfänger „Leberecht-Stiftung“ der Frankfurter Neuen Presse und „Teestube Jona“ der Projektgruppe Bahnhofsviertel e.V. aufteilen.

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Stark gegen Krebs mit starker Gala

  • Dr. Bernd Schmude, Vorsitzender des Vereins
  • Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer, Großmeister der Großloge A.F.u.A.M.v.D.
  • Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer, Großmeister der Großloge A.F.u.A.M.v.D., und Dr. Bernd Schmude, Vorsitzender des Vereins
  • Thorsten Larbig und Jo van Nelsen
  • Monsieur Brezelberger
  • Ignacio Olivarec
  • Michael Quast
  • IMG_3743

Vom 25. bis 27. September fanden in Frankfurt die „1. Frankfurter Krebsinformationstage – Wir machen Menschen STARK gegen KREBS“ statt. Mit Vorträgen, Film und Theater wurden an drei Tagen Informationen zum Thema Krebserkrankung und den Möglichkeiten im Umgang damit gegeben. 20.000 Eur Spendenerlös stehen Frankfurter Einrichtungen zur Verfügung.

Vorträge über Hypnose, Psychotherapie und QiGong in der Krebstherapie, Diagnose Krebs-Heilungschancen nutzen statt Ende beschließen stießen auf reges Interesse. Informoert wurde auch über neue Therapieansätze bei Krebserkrankung und komplementärmedizinische sinnvolle Maßnahmen der biologischen Krebsabwehr. Der Film des bekannten Dokumentarfilmers Razvan Georgescu „Lebens(w)ende“ und das Theaterstück „Tot-aber glücklich?“ über den Sinn des Lebens mit anschließender Diskussion mit dem Publikum standen ebenso auf dem Programm. Im Foyer wurde das Ausstellungsprojekt „Diagnose Krebs! Was geschieht danach?“ von Ina Wudtke und Peter Podolski anhand von Fotos und Interviews mit Betroffenen präsentiert.

Am Samstagabend fand eine Spendengala unter der Schirmherrschaft des Frankfurter Oberbürgermeisters Feldmann statt. Der bekannte Moderator Jo van Nelsen führte mit Thorsten Larbig am Klavier durch gekonnt das Programm. Der Schausieler und Kabarettisz Michael Quast war ebenso vertreten wie der Comedymagier Monsieur Brezelberger und auch der mexikanische Musiker Ignacio Olivarec mit der Sängerin Margarita Barajas.

Der Großmeister der Alten Freien Angenommenen Maurer von Deutschland, Prof. Dr. Roth-Kleyer, übergab im Namen der Großloge eine namhafte Spendedie durch viele weitere Spenden und den Erlös des Benefizabends Frankfurter karitativen Vereinen zugute kommt. Im Einzelnen handelt es sich um das Ambulante Kinderhospiz, Hilfe für Krebskranke Kinder und der PIA-Palliativ im Alltag. Den Gesamtbetrag wird der Verein auf 20.000 EUR aufrunden und hofft auf eine weitere Erhöhung des Betrages durch das Freimaurerische Hilfswerk.

Nachfolgend können Sie die Grußworte des Vorsitzenden Dr. Bernd Schmude, des Stadtrates Claus Möbius als Vertreter des Bürgermeisters sowie des Großmeisters der Großloge A.F.u.A.M.v.D. Prof. Dr. Roth-Kleyer.

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275 Jahre Freimaurer in Erfurt

Schloss Molsdorf

Die Loge Alpha Erfurt, lud zum Empfang in das Restaurant des Schlosses Molsdorf. Nach einer Begrüßung durch den Meister vom Stuhl Tobias Pfaff überbrachte der Oberbürgermeister von Erfurt, Andreas Bausewein, die besten Grüße der Landeshauptstadt. Der Einladung waren auch Frau Marion Walsmann, Mitglied des Landtages, und Frau Kathrin Hoyer, Beigeordnete der Stadt Erfurt, gefolgt. Kulturell umrahmt wurde die Veranstaltung vom „Mosaico Dou“, das Werke u.a. von den Freimaurern Friedrich dem Großen und Carl Philipp Emanuel Bach spielte.

Schloss Molsdorf, direkt vor den Toren Erfurts gelegen, hat einiges zu bieten, was nicht auf den ersten Blick zu sehen ist. Im Jahre 1734 erwarb der Freiherr Gustav Adolf von Gotter das heruntergekommene Schloss Molsdorf, um es in den folgenden Jahren zu einem aufwändigen Luststschloß mit Rokoko-Garten umzubauen. Graf Gotter war einer der ersten bekannten Freimaurer um Erfurt. 2015 ist Schloss Molsdorf „Schloss des Jahres 2015“ der Thüringer Schlösser. Eine gute Gelegenheit die Geschichte von freimaurerischer Seite zu betrachten.

Um 16 Uhr stand ein Vortrag über den Freiherrn Gustav Adolf von Gotter auf dem Programm. Der Vortagssaal war so gut gefüllt, dass nicht alle Besucher einen Sitzplatz fanden. Nach einer musikalischen Einleitung begrüßte als Hausherr Prof. Dr. Schierz, der Direktor der Kunstmuseen Erfurt, die Besucher.

Dr. Lutz Hausberg, Distriktmeister von Hessen/Thüringen, schlug in seinen anschließenden Ausführungen einen weiten Bogen vom Jahr 1740 bis zur Gegenwart. Freiherr Gustav Adolf von Gotter war in die Beriner Freimaurerloge „Aux trois Globes“ aufgenommen worden. Bereits 1741 bekleidete er dort das Amt des Meisters vom Stuhl. Bei seinen Besuchen in Molsdorf hielt er als wohl erster Freimaurer in Erfurt Tempelarbeiten ab, bei denen er Herzog Carl Friedrich zu Sachsen-Meiningen und den Prinzen Ludwig Ernst von Sachsen-Gotha in den Bund der Freimaurer aufnahm. Es sollten noch über 40 Jahre vergehen, bis eine Freimaurerloge in Erfurt gegründet wurde. Heute hat die Loge „Alpha Ori“ 36 Mitglieder allen Alters und aus unterschiedlichsten sozialen und beruflichen Schichten.

Ausstellung im Schloss Moldorf bei Erfurt

Ausstellung im Schloss Moldorf bei Erfurt

Die Brr. der Loge „Alpha Ori“ gestalteten mit zahlreichen freimaurerischen Utensilien und Informationstafeln eine Ausstellung im Turmzimmer des Schlosses. Auch die sich in Gründung befindende feminine Freimaurerloge aus Weimar hatte die Gestaltung einer Vitrine übernommen. Unter reger Publikumsbeteiligung wurde die Ausstellung anschließend eröffnet, und viele Fragen der interessierten Besucher waren zu beantworten. Während einer Woche sahen fast 400 Museumsbesucher die Ausstellung.

Am Sonntag schloss sich unter großer Beteiligung der Brr. im Erfurter Gasthaus „Zur Hohen Lilie“ das traditionelle Stiftungsfest mit Tempelarbeit und Tafelloge an.

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Frankfurter Loge unterstützt Kinderhospiz durch Buchverkäufe



Emil Selter war der Gründer der Loge Lessing in Frankfurt und gehörte zu den prägenden Gründergestalten der Großloge AFuAM und des A.A.S.R. Der neuen Großloge diente er im ersten Ritualkollegium, später als Großredner. Seine Gedanken und Vorträge zu freimaurerischen Themen, vorzugsweise im Meistergrad, hat die Loge zu einem Buch zusammengefasst und spendet den Erlös in voller Höhe an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt Rhein/Main. Innerhalb kürzester Zeit sind auf diese Weise bereits weit über 2000 € zusammengekommen.

Das Buch für Freimaurer-Meister hat 265 Seiten, kostet 29 € und ist per E-Mail zu beziehen.

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