Hamelner Loge hilft Obdachlosen

Der Vorsitzende Reinhard Burdinski überreicht Anja Schmitt den Scheck der Hamelner Bruderschaft

Der Vorsitzende Reinhard Burdinski überreicht Anja Schmitt den Scheck der Hamelner Bruderschaft

Der ungewöhnlich kalte Winter rückt eine Gruppe von Menschen wieder stärker ins Bewusstsein, die nicht warm, wohlig und geschützt in ihren Wohnungen die kalte Jahreszeit überstehen, sondern die teilweise bewusst, teilweise unverschuldet auf der Straße leben.

Die Grundlage des freimaurerischen Lebens ist im Regelfall die Loge, sie ist das Zentrum der geistigen und sozialen Arbeit einer Freimaurerbruderschaft. Die sie prägenden Begriffe von Menschlichkeit und Toleranz geben ihr jedoch die Möglichkeit, Bedrohungen aufzudecken und menschlich verantwortungsvoll zu handeln. So entschloss sich die Bruderschaft ihre diesjährige Sammlung einer Gruppe in ihrer Heimatstadt zu widmen, die oft ein schweres Leben und Schicksal zu bewältigen hat. Vielen sieht man es auf den ersten Blick nicht an, dass sie in Not sind, dass sie keine regelmäßige Mahlzeit, keinen Ort für selbstverständliche Körperpflege und schon gar kein ständiges Dach über dem Kopf haben.

Darum hat die Bruderschaft der Loge „ Zur Königlichen Eiche“ dem Senior-Schläger-Haus eine namhafte Spende zukommen lassen, um dessen Arbeit zu unterstützen. Die freimaurerische Einstellung zu bewusster, wertorientierter Bürgerlichkeit erfordern eine Mitwirkung und Hilfe bei sozial schwächeren Gruppen der Gesellschaft. Initiativen, die vom Staat unabhängig, eine humanere Gesellschaft anstreben, verdienen ideellen Dank und materielle Unterstützung.

Die Meister vom Stuhl Reinhard Burdinski und Martin Bauer überreichten der Vorsitzenden des Senior-Schläger-Hauses, Anja Schmitt, und dem Schatzmeister Dieter Gräfe einen Scheck über 3.000 €, zur Unterstützung der Menschen in Not.

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Neujahrsempfang mit Vortrag zum Thema “Sprache”

Der Festreddner Prof. Dr. med. Bernhard L. Bauer als Festredner auf dem Neujahrsempfang der Nienburger Loge

Der Festreddner Prof. Dr. med. Bernhard L. Bauer als Festredner auf dem Neujahrsempfang der Nienburger Loge "Georg zum Silbernen Einhorn"

Ende Januar konnte der amtierende Vorsitzende der Nienburger Freimaurerloge “Georg zum Silbernen Einhorn”, Dr. med. Wilhelm C.F. Cohrs, zahlreiche Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang der Bruderschaft begrüßen.

Neben dem stellvertretenden Bürgermeister Wilhelm Schlemermeyer und dem stellvertretenden Landrat und Bundestagsabgeordneten Maik Beermann (CDU) hieß der Hausherr weitere Landtagsabgeordnete, Kommunalvertreter sowie Vertreter von Serviceclubs, Vereinen und Verbänden aus Stadt und Landkreis Nienburg, Gäste aus befreundeten Logen in Stadthagen, Hannover, Hoya, Celle und Einbeck und die Presse herzlich willkommen. Distriktmeister Rainer Koch repräsentierte die 31 Logen der Alten Freien und Angenommenen Maurer in Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt.

Er ließ das vergangene Jahr aus Sicht der Nienburger Loge Revue passieren. Neben den regelmäßigen Treffen der Brüder wurden auch öffentliche Veranstaltungen durchgeführt. So kam man gerne dem Wunsch der Geschichtswerkstatt aus Achim nach, sich hier vor Ort über die Loge und den ersten Meister vom Stuhl im Jahr 1815, den aus Achim stammenden Amtmann Dr. Theodor Olbers zu informieren. Am Wettbewerb der Gymnasien haben sich 2016 vier Gymnasien mit herausragenden Facharbeiten beteiligt. Im derzeit laufenden Wettbewerb für 2017 sind alle fünf Gymnasien des Landkreises Nienburg vertreten. Die Prämierung soll im März stattfinden. Cohrs hob hervor, dass es eine Freude sei, so viele verschiedene Themen in den bemerkenswerten Arbeiten begutachten zu können. Die Loge sieht in der Art der Arbeiten ein gutes Zeichen, daß sich junge Menschen kritisch und sachlich, aber auch in gut verständlicher Sprache mit vielen Themen auseinandersetzen. Das mache Mut, positiv in die Zukunft zu sehen.

”Das Jahr 2017 hat für uns zwei besonders hervorzuhebende Höhepunkte”, so Dr. Cohrs, ”Zum einen 500 Jahre Luther mit der Reformation und der Begründung unserer gemeinsamen Sprache. Das ist für die Loge Anlass, die Sprache zum Leitthema dieses Jahres zu machen. In den freimaurerischen Ritualen ist erkennbar, welche Bedeutung Wort, Sprache und Form als Träger der Kommunikation und Möglichkeit der Wiedererkennung hat. Zum anderen jährt sich 2017 die Gründung der ersten Großloge in London zum 300. Mal. Weltweit wird dieses besondere Ereignis von den Freimaurern gewürdigt werden. Das Symbolhafte der Sprache der Freimaurerei weltweit erweitert das Thema Verständigung und Kommunikation im Geiste einer Weltbruderkette über Sprachbarrieren und über geistige Grenzen hinweg.“

Man könne sich dabei auch mit „Fremden“, uns nicht bekannten Menschen, auseinandersetzen. Das bedeute, die Menschen mit respektvoller Distanz zu betrachten, um sie ganz wahrnehmen zu können. Dadurch ergeben sich möglicherweise viele positive, neue Eindrücke und Erfahrungen. Cohrs betonte, dass diese tolerante Haltung aus den freimaurerischen Grundsätzen Toleranz, Brüderlichkeit und Humanität entstehe.

”Wenn jeder mit seinen Möglichkeiten seinen Anteil zur Gemeinschaft beiträgt”, so Cohrs, ”dann wird auch in Zukunft ein gutes Miteinander in unserer Gesellschaft zu gestalten sein. Freimaurer suchen das Gemeinsame und nicht das Trennende. Gehen wir an die Arbeit.”

Als Festredner wurde Professor Dr. med. Bernhard L. Bauer herzlich begrüßt. Er sprach zum Thema „Alltagsbeobachtungen zur Sprachentwicklung im 21. Jahrhundert“.

Prof. Dr. med. Bauer beschäftigte sich in seinem Vortrag aus verschiedenen Blickwinkeln damit, dass unser „Ich“ in der Auseinandersetzung mit unserer physischen Körperlichkeit und in der Kommunikation in einem pluralistischen Umfeld immer wieder neu zu hinterfragen und zu bestätigen ist. „Genau dazu ist Sprache unerlässlich“, so der Redner. „ Sprache ist vor und im Denken. Ja, Sprache ist selbst dann, wenn wir schweigen. In unseren Träumen, in all unserer Gestik und Mimik ist die Sprache; selbst die Musik „spricht“ zu uns“.

Weiter verwies er, mit Beispielen unterlegt, auf die vielfach unseren Alltag bereits bestimmenden Anglizismen, die zunehmend unsere Alltagssprache unterwandern und zuweilen skurril sind. So meint „Public Viewing“ im englischen u.a. die Aufbahrung einer Leiche. Beispiele aus der Jugendsprache beschäftigten sich mit ihrer Entstehung und ihrer Wandlung. So spricht man heute schon von der Handy-Daumen-Konversation, wo die Aneinanderreihung von Kürzeln und Smileys ganze Sätze und Worte ersetzen. „Wird dies die Sprache der Zukunft?“, stellte Prof. Bauer in den Raum und ging der Frage nach, ob es sich dabei um eine Sprache oder um einen Jargon handelt. „Nicht zuletzt über Facebook, Twitter & Co. verändert sich unsere Alltagssprache zunehmend, leider nicht immer zum Positiven, da oft eine Sprache verwendet wird, die nicht den Dialog sucht („Deutschland geht es schlecht“), sondern eine populistische Hasssprache ist.

Abschließend widmete sich Prof. Dr. Bauer dem Begriff des Humanismus, der, historisch gesehen und aus seiner Sicht, einen Ausdruck menschlicher Verhaltensweisen darstellt und einen Kausalzusammenhang mit politisch-philosophischen und religiösen Erscheinungen zeigt, in denen sich die psychischen, sozialen und ethisch- emotionalen Bedürfnisse der Menschen widerspiegeln. „1717, als die moderne Freimaurerei in England entstand, wurde ein erneuter Versuch unternommen, vor dem Hintergrund der Aufklärung den Begriff Humanität positiv durch menschlichere Verhaltensweisen zu interpretieren und zu belegen“, so Prof. Bauer. „Vor 300 Jahren wurden die Logen zu Übungsstätten eines humanitären Umgangs miteinander, wobei jetzt die Sprache eine wesentliche Rolle spielte aber nicht die Religion, die Rasse oder die Herkunft. Freimaurer fühlen sich bis heute dem Wort verpflichtet, was in ihren freimaurerischen Ritualen zum Ausdruck kommt. Die Ritualsprache der Freimaurerei, bietet ein kontemplatives Erlebnis und die beständige Wiederholung der Abläufe kann dabei positiv auf uns wirken.“

Ein anspruchsvoller und zugleich humorvoller Vortrag, der von den anwesenden Gästen mit viel Beifall bedacht wurde. Dr. med. Wilhelm Cohrs, überreichte dem Festredner eine Spende der Nienburger Loge von 500 Euro für die weitere Arbeit von ARCHEMED – Ärzte für Kinder in Not e.V. Prof. Dr. med. Bauer ist Mitglied der Loge „Zum hellleuchtenden Stern“ in Celle. Er ist seit 60 Jahren Arzt und Neurochirurg und u.a. als Entwicklungshelfer in Afrika für „ARCHEMED – Ärzte für Kinder in Not e.V.“ tätig. Als international anerkannter Hirnchirurg wurde er auf vielfältige Weise mit der Sprache konfrontiert. Prof. Dr. Bauer wurden viele Auszeichnungen und Ehrungen zuteil, u.a. wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Bei einem Büffet und angeregten Gesprächen blieben Gäste und Gastgeber noch für einige Stunden im Nienburger Logenhaus.

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Osnabrücker Theater spielt im Lortzing-Haus der Freimaurer

Janosch Schule als Ernst, Stefan Haschke als Falk. Szenenfoto aus

Janosch Schule als Ernst, Stefan Haschke als Falk. Szenenfoto aus "Ernst & Falk", Aufführung des Osnabrücker Theatars im Lortzing-Haus der Osnabrücker Freimaurer. Foto Uwe Lewandowski.

Wie inszeniert man Lessings textlastige “Gespräche für Freymäurer” für das Theater? Man nehme gute Schauspieler, verwende Bildsprache, streue Dokumente ein und verlagere die Handlung dorthin, wo die Freimaurer sind: in das Logenhaus. Das Experiment des Osnabrücker Theaters sorgt für Begeisterung.

In Kooperation mit der Osnabrücker Freimaurerloge “Zum Goldenen Rade” inszenierte Birga Ipsen für das Theater Osnabrück eine unterhaltsame und ansprechende Version von Lessings “Ernst & Falk — Gespräche für Freymäurer”, einem der Klassiker der Bildungsdialoge. Das Problem der Textvorlage ist nur: Bei diesem Wechselgespräch passiert nichts, außer dass zwei junge Männer sich fortgesetzt über Freimaurerei unterhalten. Lediglich das Bühnenbild ändert sich. Ein bisschen. So interessant die Texte sind – auf dem Theater verspricht das Stück Langeweile.

Es sei denn, man bleibt nicht im Theater und geht dorthin, wo die Freimaurer sind, in ein Logenhaus, und nutze das ganze Haus als Bühne. Lasse zwei ausgezeichnete Schauspieler die Dialoge auf der Treppe, am runden Tisch und im sogenannten Tempel der Freimaurer spielen, sodass die Zuschauer immer hautnah dabei sind und das Ambiente der Freimaurerloge als Teil der Inszenierung auf sich wirken lassen können. Das Ganze wird verwoben mit Fragmenten aus der Freimaurerei, mit Hintergrundgeräuschen und in der Fußgängerzone aufgenommenen Aussagen von Passanten zur Freimaurerei. Da gibt es es Stimmen aus dem Off, die Freimaurerei für eine Sekte halten, von alljährlichen rituellen Selbstmorden zu berichten wissen oder sich an geheimnisvolle Kinofilme mit Tom Hanks erinnert fühlen. Nichts Genaues also weiß man nicht, aber nach dem Theaterstück ist man um einiges klüger. Denn die Erklärungen gibt Lessing in nach wie vor aktuellen wie wohlgesetzten Worten.

Dass der gehaltvolle Text so lebendig wird, ist dem Schauspielduo Stefan Haschke und Janosch Schulte zu verdanken. Bevor der philosphische Diskurs beginnt, schweigen sie erst einmal. Da besucht der jüngere Ernst den älteren Falk bei einer Wasserkur. Während der Ältere das Heilwasser in kleinen Schlucken und mit geschlossenen Augen genießt, spült Ernst voller Ungeduld die ganze Flasche hinunter, um seinen Freund, den Freimaurer Ernst, so schnell als möglich mit seinen Fragen bedrängen zu können. So lassen Haschke und Schulte die Figuren spielerisch lebendig werden, ohne dem Text etwas Künstliches überzustülpen.

Lessings Gespräche für Freimaurer sind Bestandteil des Osnabrücker “Stadtprojekt Nathan”, das sich mit Lessings Kernthema “Toleranz” auseinandersetzt. Ab Januar gibt es Lessings großes Werk über religiöse Toleranz “Nathan der Weise” sowie weitere Projekte zum Thema. Und noch einmal gibt es Freimaurerei, zwar nicht Lessing, aber Mozart und Schickaneder in Form der freimaurerischen Oper “Zauberflöte”.

“Ernst & Falk”, Theater Osnabrück im Lortzinghaus der Osnabrücker Freimaurer, An der Katharinenkirche 3. Aufführungen am 15. Dezember 2016 (Ausverkauft), 27. Januar 2017 und 12. Februar 2017. Weitere Termine in Planung. Karten sind über die Internetseite erhältlich.

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Freimaurerloge „Albrecht Wolfgang“ zu Gast beim Schaffermahl in Stadthagen

Freimaurerloge „Albrecht Wolfgang“ zu Gast beim Schaffermahl in Stadthagen

Am 26. November war die örtliche Loge “Albrecht Wolfgang” mit einer Abordnung beim traditionsreichen Schaffermahl der Stadt Stadthagen zu Gast.

Die Teilnahme an dieser und ähnlichen Veranstaltungen in Stadthagen und Umgebung gehören seit einiger Zeit zum Prozess der Öffnung der Öffentlichkeit gegenüber. Die Loge möchte mit den umliegenden Vereinen und Bürgern der Stadt ins Gespräch kommen und dies am besten in ungezwungener Atmosphäre. Mit Erfolg: Es konnten mehrere Einladungen zu Gästeabenden ausgesprochen werden. Auch der festliche und kulinarische Aspekt (Grünkohl) kam nicht zu kurz. „Öffentlichkeitsarbeit ma(h)l anders”, so die Loge.

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Podiumsdiskussion über freimaurerisches Wirken

Plakat zur Podiumsdiskussion in Hannover über Freimaurer und ihr Wirken in der Zeit

Plakat zur Podiumsdiskussion in Hannover

Im Rahmen der Aktivitäten zu “300 Jahre Freimaurerei — Menschlichkeit weltweit” veranstaltet der Arbeitskreis der hannoverschen Logen im Historischen Museum Hannover eine Podiumsdiskussion mit den Referenten Dr. Dieter Brosius, Jürgen Gansäuer, Peter Rosenstein, Dr. Peter Welke unter der Leitung von Prof. Rolf Wernstedt.

Nach dem Sieg über Napoleon in der Schlacht bei Waterloo waren das Verlangen nach einem einheitlichen deutschen Nationalstaat und die Forderung nach demokratischer Teilhabe besonders ausgeprägt. Als Ernst August im Jahre 1837 den hannoverschen Thron bestieg, schaffte er als erstes die landständische Verfassung, das Staatsgrundgesetz mit seinen bescheidenen Mitwirkungsrechten, wieder ab. Er verlangte Untertanen, keine Staatsbürger und unterdrückte konsequent liberale Bestrebungen. Sieben Göttinger Professoren, unter ihnen die Gebrüder Grimm, protestierten heftig. Sie wurden allesamt entlassen, drei von ihnen sogar des Landes verwiesen. Ernst Augusts Sohn Georg V. ging schärfer noch als sein Vater gegen jedwede liberale Neuerung vor.

In schroffem Gegensatz zum Herrschaftsverständnis der beiden hannoverschen Monarchen, steht die Tatsache, dass Vater und Sohn dem Bund der Freimaurer angehörten. Die Freimaurerei ist insbesondere von einer liberalen Geisteshaltung und einem hohen Maß an politischer und religiöser Toleranz gekennzeichnet. Die Diskrepanz zwischen der Zugehörigkeit zu einem ethisch orientierten Bund einerseits und dem realen politischen Handeln andererseits ist Gegenstand der Podiumsdiskussion. Mitglieder hannoverscher Logen und Fachwissenschaftler stellen sich in der Diskussion kritischen und selbstkritischen Fragen zur eigenen Geschichte im 19. Jahrhundert. Auch Fragen zur aktuellen Standortbestimmung der Freimaurerei und Themen der Zeit werden erörtert.

Das Einführungsreferat “Königreich Hannover von 1837 bis 1866” hält Dr. Dieter Brosius, Historiker und ehemaliger Leiter des Hauptstaatsarchives Hannover. Es folgen drei Kurzfererate über “Ein Königreich im Rückwärtsgang” von Jürgen Gansäuer (Landtagspräsident a.D., Historiker), “Die Freimaurerei im Königreich Hannover” von Peter Rosenstein (Germanist), “Nicht alles ist Gold, was glänzt – auch Freimaurer sind fehlbare Menschen” von Dr. Peter Welke (Physiker, historischer Geograph). Die Gesprächsleitung hat Prof. Rolf Wernstedt (Landtagspräsident a.D.).

“Der kritische Blick — Freimaurer und ihr Wirken in der Zeit”. Vortrag und Podiumsdiskussion mit kritischer Betrachtung es historischen Wirkens von Freimaurern im Königreich Hannover. Eine Gemeinschaaftsveranstaltung des Historischen Museums und der 12 hannoverschen Freimaurerlogen, mit Unterstützung des Freimaurerisches Hilfswerks der Loge “Georg am Hohen Ufer”, Hannover.

Dienstag, 18. Oktober 2016, Historisches Museum Hannover, Pferdestraße 6. Eintritt 5 Euro

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Stadthagener Loge in bester Gesellschaft

Rathaus in Bückeburg

Rathaus in Bückeburg

Die Loge Albrecht Wolfgang in Stadthagen nahm auch in diesem Jahr an der „Langen Nacht der Kultur“ in Bückeburg teil. Die Stadthagener Brüder stellten die Freimaurerei und die Arbeit in ihrer Loge vor.

In der gesamten Stadt wird bis 24 Uhr ein breites kulturelles Angebot gemacht. Vom Vortrag bis zum Konzert in teils unüblichen Lokationen, beispielsweise beim Optiker, Buchhändler oder im historischen Rathaussaal. Traditionell informierte die Loge Albrecht Wolfgang ab 22 Uhr im historischen Rathaussaal Bückeburg über die Arbeit der Loge und die Freimaurerei im Allgemeinen.

Als Initial wurde ein Ausschnitt aus dem Ritual (ohne freimaurerische Bekleidung) vorgetragen, um eine Grundlage zur Diskussion zu bieten. Etwa 80 Besucherinnen und Besucher nahmen diese Möglichkeit wahr und informierten sich über die Bruderschaft aus Stadthagen. Zuvor wurden an gleicher Stelle Vorträge von Marina Jalowaja unter dem Thema „Frag den Rabbi“ und dem Landesbischof Dr. Manzke angeboten und so sah sich die Loge mit ihrem Angebot in bester Gesellschaft.

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Niederländisch-Deutsche Gemeinschaftsarbeit in Bad Bentheim

castle in bad bentheim gemany with flag

Das angekündigte Treffen fällt aus

Update vom 19. August 2016: Das angekündigte Treffen muss aus organisatorischen Gründen leider ausfallen. Teilnehmer, die bereits überwiesen haben, erhalten den Betrag erstattet.

Seit mehreren Jahren findet im niedersächsichen Bad Bentheim ein Treffen mit einer Gemeinschaftsarbeit des Großostens der Niederlande und der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland statt. Das nächste Treffen ist für den 17. September vorgesehen und bietet ein interessantes Programm.

Der Kurort Bad Bentheim ist aufgrund seiner Lage nahe an der Grenze zu den Niederlanden ein idealer Ort für ein Gemeinschaftstreffen und interkulturellen Austausch niederländischer und deutscher Freimaurer. Vor mehreren Jahren wurde diese Partnerschaft begründet und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dafür Sorgt nicht umsonst das interessante Programm. In diesem Jahr beginnt das Treffen im Kurhotel um 10.30 Uhr mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema “Was kann Freimaurerei in der Zukunft?”. Danach ist um die Mittagszeit ausreichend Zeit für Gespräche bei einem Imbiss, bevor um 15 Uhr die gemeinsame rituelle Arbeit nach einem alten niederländischen Ritual beginnt, die von deutschen und niederländischen Großmeistern und Ritualbeamten durchgeführt wird. Am frühen Abend ist bei einem festlichen Buffet erneut Zeit für freundschaftliche und anregende Gespräche.

Die Teilnahme an der TA ist für alle Brüder kostenfrei. Für das weitere Programm und das Buffet ist ein Kostenbeitrag von 55 € zu entrichten. Weitere Informationen dazu gibt es unter der Mailadresse der Zugeordneten Großmeisters Peter Doderer.

Für Übernachtungen sind im Kurhotel unter dem Kennwort “Großloge” Zimmer reserviert. Neben dem länderübergreifenden Treffen sind in Bad Bentheim u.a. die Burg Bentheim, das Sandsteinmuseum, die Bentheimer Freilichtbühne und natürlich die Thermalsole- und Schwefelheilbäder einen Besuch wert.

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