Neujahrsempfang der Nienburger Freimaurerloge

Festredner Cornelius Rinne beim Neujahrsempfang 2016 in Nienburg

Festredner Cornelius Rinne beim Neujahrsempfang 2016 in Nienburg

Am vergangenen Sonntag konnte der Meister vom Stuhl Wilhelm C.F. Cohrs zahlreiche Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang der Nienburger Freimaurerloge begrüßen. Neben Bürgermeister Henning Onkes, Landrat Detlev Kohlmeier und Bundestagsabgeordnetem Maik Beermann (CDU) hieß der Hausherr weitere Kommunalvertreter sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden aus Stadt und Landkreis Nienburg sowie die Presse herzlich willkommen.

„Das vergangene Jahr hat den Nienburger Logenbrüdern viel abverlangt“, so Cohrs, mit Verweis auf das 200. Stiftungsfest, das die Loge im Juni 2015 feiern konnte. „Dabei haben uns viele Menschen hilfreich unterstützt und wir konnten uns über jeweils gut besuchte Veranstaltungen freuen.

Besonderen Dank sage ich Herrn Bürgermeister Onkes, dem Kulturamt der Stadt, dem Museum Nienburg und dem Nienburger Kulturwerk. Dank auch den Medien, die uns – einschließlich Internetfernsehen – das ganze Jahr bei mehr als 10 Veranstaltungen begleitet und ausführlich berichtet haben“.

Als Highlights der Veranstaltungsreihe nannte er den stark beachteten öffentlichen Empfang im Foyer des Nienburger Rathauses, „Die Zauberflöte“ im Theater auf dem Hornwerk, „Mein lieber Moses“ im Nienburger Kulturwerk, den Konzertabend von Sophie Heinrich und Jacques Ammon im Giebelsaal der Albert-Schweitzer-Schule, sowie das Kammerspiel „Von der Liebe, vom Wein und vom Geist des Wassers“, welches von und mit der Künstlerloge PEGASUS im Zeichensaal des Quaet-Faslem-Hauses gestaltet wurde.

Besonders in der aktuell schwierigen politischen Situation in Deutschland und in der Welt, könnten freimaurerische Werte wie Humanität und Toleranz, Würde, Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen ein Maßstab für Menschen sein, die nach Orientierung suchen. Die Freimaurer stehen in einer Weltbruderkette und sehen darin praktische Ansätze zur Völkerverständigung unabhängig von politischen, religiösen oder weltanschaulichen Ansichten.

„Die bewusst gelebte eigene Identität ist die Voraussetzung für den toleranten Umgang mit Andersdenkenden und nicht das Anbiedern, das ich mehr als eine Abwertung empfinde“, so Cohrs weiter. „Der Kontakt mit Andersdenkenden kann eine Bereicherung sein, vorausgesetzt, die Bereitschaft zur Verständigung ist auf beiden Seiten vorhanden. Lassen Sie uns das Gemeinsame suchen und nicht das Trennende. Gehen wir, jeder an seinem Platz, an die Arbeit“.

Gäste der Loge GzsE beim Neujahrsempfang 2016 (10)

Als Festredner wurde Cornelius Rinne, Vorsitzender des Freimaurerischen Vereins für Kunst, Kultur und Kommunikation PEGASUS herzlich begrüßt. Er sprach zum Thema “Kunst als Ausdruck und Darstellung freimaurerischen Selbstverständnisses”.

„Kunst und Freimaurerei haben sich stets beeinflusst“, so Rinne, „was sicher naheliegend ist, da sich die Freimaurerei aus den Dombauhütten entwickelte. Diese Zünfte gehörten zu den sogenannten ‚artes mechanicae‘, den angewandten Künsten. Im Gegensatz zu den ‚artes liberales‘, den freien Künsten, dienten sie zwar dem Broterwerb, dennoch wurden ihnen, gegenüber den sonstigen Handwerksberufen, Sonderrechte eingeräumt. Sie durften sich in sogenannten Logen treffen, um sich dort auszutauschen und Ihr Wissen zu bewahren.

Diese Privilegien suchten auch einige freie Männer und begehrten Aufnahme in einer Loge, damit sie Ihren Geist frei entwickeln konnten. Daraus entstand die ideelle Maurerei. Da es sich um freie Männer, eigentlich frei geborene Männer, handelte, wurden die ‚artes mechanicae‘ nach und nach aufgewertet und mit der Aufklärung bekamen sie einen anderen Stellenwert, losgelöst vom normalen Handwerk.

Es gibt aber noch einen anderen Verknüpfungspunkt zwischen Kunst und Freimaurerei. Hierzu müssen wir zunächst darauf schauen was Kunst ausmacht. Fangen wir mit der Behauptung an: ‚Kunst ist nicht käuflich‘. Dies ist dadurch zu erklären, dass Kunst ein Prozess ist, an dessen Ende Spuren hinterlassen werden. Nur diese festgehaltenen Spuren, also so zu sagen die Dokumentation des Prozesses Kunst, sind käuflich erwerbbar. Diese Dokumente sollten dann aber bei den Rezipienten einen neuen, individuellen Prozess auslösen. Bei Freimaurern ist dies ähnlich, allerdings ist das zu erzeugende Dokument der Bruder selbst. Wenn jemand Mitglied in einer Loge wird, beginnt er einen Selbstfindungsprozess. Dieser Prozess wird die “Arbeit am rauen Stein” genannt.

Sinn ist es, sich selbst zu formen und so ein Dokument des Selbstfindungsprozesses zu werden. Dieses “Dokument” wird dann mit der Aufforderung: “Gehe hinaus in die Welt und bewähre Dich als Freimaurer” in die Gesellschaft entlassen. Er soll also ein positives Signal in die Gesellschaft geben. Wie er dies tut, ist allein seine Sache. Er kann sich Mitstreiter suchen, er kann caritativ tätig werden oder auch einfach nur Ideen und Ideale an die Gesellschaft weitergeben.“

Rinne resümiert: “Genau aus diesem Grund ist Freimaurerei so faszinierend, es wird ein Prozess durchlaufen in dem der Einzelne sich entwickelt. Allein dies schon ist unbezahlbar, bedarf aber des Mittuns des Einzelnen und lässt sich nicht für Geld kaufen. Allerdings kann der Freimaurer dann als „menschliches Dokument“ viel in die Gesellschaft zurückgeben und dieses kann ein echter Wertegewinn sein, da auch auf andere eine Wirkung ausgestrahlt wird. Dies ist es, was auch ein gutes Artefakt tun sollte.“

Die Veranstaltung wurde in bewährter Weise musikalisch mit Gitarrenspiel umrahmt von Ralf Winkelmann aus Bremen. Bei einem guten Büffet und angeregten Gesprächen blieben Gäste und Gastgeber noch für einige Stunden im Nienburger Logenhaus.

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Lebendiger Adventskalender in Nienburg

Lebendiger Adventskalender 2015  Loge Nienburg  (1)

Auch 2015 hat die Freimaurerloge „Georg zum silbernen Einhorn“ ihre Tür für den „Lebendigen Adventskalender“ der Kirchengemeinde Sankt Martin geöffnet. Die Andacht am 10. Dezember war so gut mit Kerzen und Liedertexten vorbereitet, daß der dunkle Dezemberabend mit Gesang und erleuchteter Adventsstimmung fast 30 Menschen zum Verweilen, Zuhören und Mitsingen einlud.

Rüdiger Schöne, Lektor der Kirchengemeinde und Altstuhlmeister der gastgebenden Loge trug eine etwas andere Weihnachtsgeschichte vor, die die Anwesenden zum Nachdenken anregte. Zum Aufwärmen wurden in den Logenräumen der Nienburger Bruderschaft  – die in diesem Jahr ihr 200. Stiftungsfest feiern konnte – traditionell Kaffee, Kakao und Kuchen gereicht. Dabei kam es zu angeregten Gesprächen zwischen Menschen, die sich nicht täglich begegnen, aber Freude an einem besinnlichen Abend in der Adventszeit haben.

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200 Jahre Loge in Nienburg — Miteinander für eine bessere Welt

Meister vom Stuhl der Loge, Dr. Wilhelm Cohrs, (rechts) bedankt sich mit einem Weinpräsent. Jens Oberheide dankte frei nach Lessing: „Ob ich morgen noch lebe weiß ich nicht, sollte es aber sein trinke ich Wein“.Foto: Horst Achtermann

Meister vom Stuhl der Loge, Dr. Wilhelm Cohrs, (rechts) bedankt sich mit einem Weinpräsent. Jens Oberheide dankte frei nach Lessing: „Ob ich morgen noch lebe weiß ich nicht, sollte es aber sein trinke ich Wein“.Foto: Horst Achtermann

Zur letzten ihrer vielen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr „200 Jahre Freimaurerei“ in Nienburg, hat die Loge Georg zum silbernen Einhorn am Donnerstag in das Quaet-Faslem-Haus zu einem öffentlichen Vortrag geladen. Referent war Jens Oberheide, Freimaurer seit 1964, Altgroßmeister der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer (A.F.u.A.M.) von Deutschland von 2002 bis 2010.

Oberheide beleuchtete in seinem Vortrag die Freimaurerei und brachte sie den Zuhörern, darunter überraschend viele Frauen, näher. Freimaurerei stehe als Synonym für die uralte Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. „Es hat schon immer Bemühungen für eine bessere Welt und ein besseres Miteinander gegeben, dass hat allerdings nicht immer Freimaurerei geheißen“. Er rezitierte Moses Mendelssohn, ein Weggefährte Lessings und Vorbild für dessen Toleranzstück „Nathan der Weise“: „Nach Wahrheit forschen, Schönheit lieben, Gutes wollen, das Beste tun“. Jeder Mensch muss menschlich behandelt werden, gemessen an Wertevorstellungen, wie die zehn Gebote. „Wenn es Problemfälle gibt, dann sei das Menschenwerk“, unterstreicht der freischaffende Buch-, Film- und Theaterautor.

Freimaurerei kann nicht die Welt verbessern, sie kann aber gute Menschen dazu anstiften, bessere Menschen zu werden und sich dann für ein besseres Miteinander einsetzen. Die freimaurerischen Symbole sind Werkzeuge, die aus der Welt des Bauens kommen und übertragen werden. Die Wasserwaage steht für ausgewogenes Handeln, auf gleicher Ebene. Mit dem Senkblei lässt sich die eigene Tiefe ausloten. Der rechte Winkel erinnert daran, es richtig zu machen, rechtschaffend sein. Der Zirkel versinnbildlicht die Menschenliebe, nur die menschliche Qualität sollte zählen. Die Freimaurerei stehe gegen Dogmen und Zwänge. „Brüderlich begegnen, Auge in Auge auf gleicher Ebene“, nennt das Jens Oberheide. Die Charta der allgemeinen Menschenrechte der UNO von 1948, sollten für alle Menschen Rechte und Pflichten sein.

Die Freimaurer seien der absichtsfreien Menschlichkeit verpflichtet, den Anderen in seinem Anderssein anzunehmen. „Miteinander für eine bessere Welt ist ein Lösungsansatz, man muss es wollen, die Freimaurerei ist ein Weg dorthin, nicht mehr“, sagt Jens Oberheide zum Abschluss seiner mit Beifall bedachten Ausführungen.

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Krise der Demokratie — Mythos oder Wirklichkeit?

Weiße Säulen

Die Jahrestagung der Akademie forum masonicum e.V. wird sich am 14. November in Hannover auf ihrer diesjährigen Arbeitstagung die Frage stellen, ob sich die Demokratie in einer Krise befindet. Die Meinungen dazu sind durchaus kontrovers. Im Rahmen der Tagung sollen Stimmen aus der empirischen Sozialforschung, aber auch aus dem Bereich der Lobbyvertretung und von politischen Praktikern Gehör finden und den Rahmen für eine offene Diskussion bilden.

Professor Dr. Wolfgang Merkel (Humboldt-Universität Berlin, Wissenschaftszentrum Berlin) forschte in seiner Publikation „Demokratie und Krise. Zum schwierigen Verhältnis von Theorie und Empirie” mit sozial-empirischen Methoden das Verhältnis der deutschen Bevölkerung zur Demokratie und kam zu dem verblüffenden Ergebnis, dass dieses gar nicht so erschüttert ist, wie die Medien es nahelegen. Dies ist allerdings ein Befund, der dem öffentlichen Diskurs so gar nicht entspricht. Politische Reizthemen wie z.B. TTIP provozieren zum Widerspruch. Der unbestreitbare Einfluss von Lobbygruppen und überstaatlicher europäischer Institutionen, die in einem strengen Sinne gar nicht demokratisch legitimiert sind und die Skepsis, die den Parteien entgegenschlägt scheinen klassischen Konzepten der Demokratie Hohn zu sprechen.

Die Referenten sind Prof. Dr. Wolfgang Merkel (Politikwissenschaftler und lehrt als Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, außerdem ist er Direktor der Abteilung „Demokratie: Strukturen, Leistungsprofil und Herausforderungen” am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung), Patrick Minar (Als Berater spezialisiert auf Public Affairs und Litigation PR. Er berät zahlreiche internationale Unternehmen und Einzelpersonen bei anspruchsvollen kommunikativen und politischen Problemstellungen.), Steffen Stierle (Ökonom mit den Schwerpunkten Politische Ökonomie und Europäische Integration, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, aktiv bei Attac, u.a. in der Kampagne „TTIP in die Tonne” und in der Projektgruppe Eurokrise).

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Auf der Suche nach der „wahren“ Freimaurerei

Herrenhäuser Gärten in Hannover

Herrenhäuser Gärten in Hannover

Die deutsche Forschungsloge Quatuor Coronati hat ihren Sitz in Bayreuth und ist ein Zusammenschluss von mehr als 1.000 Wissenschaftlern und wissenschaftlich interessierten Freimaurern. Sie versteht sich auch als Schnittstelle zu universitären Forschung und hält Kontakt zu Forschungsgruppen weltweit. Auf ihrer 48. Arbeitstagung in Hannover machten sich die Teilnehmer auf die Suche nach der “wahren Freimaurerei”.

In der 300-jährigen Geschichte der Freimaurerei hat es immer wieder Reformbestrebungen gegeben, die auch dazu führten, dass sich dem Betrachter kein einheitliches Bild des Bruderbundes bietet, sondern „viele Freimaurereien“ miteinander konkurrieren. Die 48. Arbeitstagung der deutschen Forschungsloge Quatuor Coronati, die vom 16. bis 18. Oktober in Hannover stattfand, beschäftigte sich einerseits mit einzelnen Reformbewegungen in der Geschichte und stellte andererseits die Frage, ob die Freimaurerei in ihrer heutigen Ausprägung Reformbedarf besitzt und ob sie überhaupt reformierbar ist.

Den mehr als 90 Teilnehmern der Tagung boten sich zahlreiche fundierte Vorträge renommierter Forscher, wie dem Kölner Sozialwissenschaftler Prof. Hans-Hermann Höhmann oder dem Großmeister der Vereinigten Großlogen von Deutschland (VGLvD) Prof. Rüdiger Templin.

Vor allem die anschließende gemeinsame Diskussion förderte spannende Sichtweisen zutage. So entwickelte sich eine kontroverse Debatte zur Frage, ob die Nichtanerkennung bestimmter Formen von Freimaurerei durch die regulären Großlogen noch zeitgemäß sei.

Rüdiger Templin merkte an, dass das deutsche Modell der VGLvD, unter deren Dach eine große Bandbreite unterschiedlicher Freimaurereien zusammengefasst ist, weltweit eine Vorbildfunktion besitze und international große Beachtung gefunden habe.

Der Frankfurter Philosoph und Vorsitzende der Forschungsgesellschaft Quatuor Coronati, Prof. Klaus-Jürgen Grün, sprach sich gegen eine so genannte „Kuschelmaurerei“ aus, die sich in Beliebigkeit verliere. Vielmehr müsse man die Unterschiede der einzelnen Formen von Freimaurerei aufgreifen und diese immer wieder auf den Prüfstand stellen. Nur im Wettstreit der Ideen könne sich der notwendige Diskurs entwickeln.

Annegret Mahn von der Frauengroßloge von Deutschland beschäftigte sich in ihrem Vortrag mit der Frage, welche Ressourcen in einer Zusammenarbeit von Männer- und Frauenlogen nutzbar seien. Tenor unter den Teilnehmern war, dass von den Frauenlogen wichtige Impulse und neue Ideen ausgingen, deren hohe Qualität nicht bezweifelt werden könne.

Hans-Hermann Höhmann sagte in seinem Einführungsvortrag, dass sich die Freimaurerei nicht immer nur auf die „alten“ Humanisten und Aufklärer in ihren Reihen berufen dürfe. Sie müsse selbst auch aktuell wieder stärker zu einer Quelle der Aufklärung werden. Wichtige gesellschaftliche Themen sollten von der Freimaurerei vermehrt aufgegriffen und gespiegelt werden.

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300 Jahre Freimaurerei: Das Jubiläum im Internet

Die Startseite des Jubiläumsauftrittes

Die Startseite des Jubiläumsauftrittes "Freimaurerei 2017"

Das dreihundertste Jubiläum der modernen Freimaurerei am 24. Juni 2017 wirft medial seine Schatten voraus. Die hannoverschen Freimaurerlogen haben zum runden Geburtstag eine Webseite ins Netz gestellt, auf der sie Informationen zur Geschichte und heutigen Situation der Freimaurerei in Deutschland und Hannover sammeln. Dazu kommen die Portraits aller hannoverschen Männer- und Frauenlogen.

Auf der Seite findet man eine Zusammenfassung der Geschichte der Freimaurerei bis 1717, den Vorläufern der heutigen Freimaurerei, und selbstverständlich ab dem offiziellen Gründungsdatum der “modernen Freimaurerei” bis heute, es gibt eine Übersicht der Logen in Hannoer und der in der niedersächsischen Landeshauptstadt geplanten Ausstellungen und Veranstaltungen.

Die Bauhütten aus der niedersächsischen Landeshauptstadt arbeiten seit Anfang 2014 zusammen, um Veranstaltungen, Konzerte und andere Projekte gemeinsam zu organisieren. Ein gutes Beispiel ist das Buch “Auf den Spuren der Freimaurer – Ein Spaziergang durch Hannovers Straßen”, in dem sämtliche Biografien der Freimaurer gesammelt sind, die in Hannover durch die Vergabe eines Straßennamens geehrt wurden. Entsprechend finden sich unter „Buchprojekt“ auf der Internetseite Leseproben zu dem Kompendium. Wen die freimaurerische Geschichte interessiert, wird kann sich durch eine umfangreiche Chronologie schmökern. Diverse Servicemenüs mit Veranstaltungskalender runden das Angebot des Internetportals ab.

Wie die Initiatoren melden, soll die Seite soll auch über das Jubiläumsjahr 2017 Bestand haben und weiter gepflegt werden; sie ist über www.freimaurerei-2017.de zu erreichen.

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Jazz-Interpretationen von Lessing-Liedern in Hannover

Lebenslust und Lessinglieder

In der Mitte des 18. Jahrhunderts hat der junge Gotthold Ephraim Lessing sehr lebenslustige, zum Teil listige, derbe oder auch romantische Lieder geschrieben, die in erster Linie von Wein, Weib, Liebe, Scherz und Genuss handeln. Unverblümt, satirisch, frech, manchmal frivol, aufmüpfig. Musiker der freimaurerischen Künstlervereinigung Pegasus e.V. haben den alten Lessing neu entdeckt und interpretieren ihn ebenso neu mit den Formen des Jazz und Swing.

Der Komponist Thomas Bierling begleitet die Sängerin Gabrielle Heidelberger und ihre Band am Klavier, Jens Oberheid übernimmt die Moderation.

Die zwölf hannoverschen Logen veranstalten jährlich einen musikalischen Abend in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum Hannover. Das Konzert findet am 20. Oktober 2015 um 19.30 Uhr im Historischen Museum Hannover statt. Der Eintritt beträgt 7,50 €.

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