Brunsbütteler Krebsinformationstage

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In der Zeit vom 26. September bis zum 11. November finden in der Region Brunsbüttel die „8. Brunsbütteler Krebsinformationstage“ statt. Die Veranstaltung hat das Ziel, die Überlebenschancen von Krebspatienten zu erhöhen.

Zwei nach Angaben des Organisators besonders wichtige Referenten nehmen für diese Veranstaltung weite Weg auf sich: Privatdozent Dr. Robert Gorter reist aus Indien an, Dr. Michael Lottan aus Israel. In deren Vorträgen geht es um aktuelle medizinische Erkenntnisse zur legalen Nutzung von CBD und THC, also medizinisch relevante Cannabis-Wirkstoffe in der Onkologie.

Den Auftakt bildet die Ernährungsberaterin Martina Johannsen, die in ihrem Vortrag Brustkrebs-Patientinnen Tipps geben wird, wie man die Nebenwirkungen bei einer antihormonellen Therapie erträglicher machen kann.

Prof. Dr. Maximilian Mehdorn berichtet über neue Wege der Tumorchirurgie mit unterstützender intraoperativer bildgebender Technik. Über neue Wege in der technischen Ausstattung geht es auch im Vortrag des Chefarztes der Inneren Medizin der Westküstenklinik Brunsbüttel, Dr. Thomas Thomsen. Zu seinem Vorsorgeplan gehört die Endoskopische Sonografie, um die Möglichkeiten der Untersuchung im Magen-Darmtrakt zu verbessern.

Der „Hausreferent“, so der veranstaltende Verein Wattolümpiade e.V., ist Dr. Bernd Schmude, selbst Betroffener und ein sogenannter Langzeit-Überlebender. Seine mutmachenden Vorträge unter dem Titel „Diagnose Krebs – Heilungschancen nutzen statt Ende beschließen“ bieten inzwischen deutschlandweit konstruktive Überlebensrezepte. Zusammen mit Jens Rusch, der den Abschlussvortrag über Komplementärmedizin halten wird, gründete er den Verein „Stark gegen Krebs“, der die Krebsinformationstage maßgeblich unterstützt.

Nebenbei soll erwähnt werden, dass an der Veranstaltung selbst und den unterstützenden Gruppen etliche Freimaurer beteiligt sind. Die Finanzierung erfolgt maßgeblich durch die Vereine “Wattolümpiade e.V.” und “Stark gegen Krebs”. Zum vollständigen Programm kommen Sie über den nachfolgenden Button.

 

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Ein Fez voller Watt

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Am 30. Juli 2016 fand im Elbschlick vor Brunsbüttel die 12. “Wattolümpiade” statt, ein schmutziges Spektakel für einen guten Zweck. Erstmals war unter den rund 400 “Wattlethen” auch eine Gruppe von Freimaurern.

Vorweg: für einen der vorderen Plätze hat es nicht gereicht. Aber die “Shriners” mit ihren roten Fez haben, wie alle anderen Mannschaften auch, sehr zum Amüsement der mehreren tausend Besucher beigetragen und damit zum Erfolg der Veranstaltung. Wie hoch der Erlös der Charity-Veranstalung in diesem Jahr sein wird, ist noch nicht bekannt. Im letzten Jahr waren es 40.000 € und seit Bestehen dieser Veranstaltung fast 300.000 € für die Behandlung von Krebs und die Begleitung an Krebs Erkrankter.

Die Mannschaft der Freimaurer bestand aus “Shriners”, die man – ganz salopp formuliert – als “Spaßguerilla der Freimaurer” bezeichnen könnte. In den USA gibt es diese Gruppierung bereits seit langer Zeit, sie betreiben durch ihre Spenden namhafte Kinderkliniken, in denen Kinder bei Bedarf kostenlos behandelt werden. In Deutschland sind Shriners ein neues Phänomen, die Kameradschaft mit Spaß und karitativem Engagement verbinden wollen. Mitglied kann jeder Freimaurer werden, der den Meistergrad besitzt.

Sie hatten ihren großen Auftritt bei der Wattolümpiade in Brunsbüttel und setzten damit ein sensibles, aber sehr wichtiges Zeichen. Der Schulterschluss mit der bereits bestehenden Organisation “STARK gegen KREBS e.V.”, deren Vorsitzender Bernd Schmude einen Scheck über 5000 € für die 8. Krebs-Informationstage an die Geschäftsführerin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft überreichte, unterstrich diese Effektivität.

Weniger erfolgreich waren sie dagegen bei ihrem “schmutzigen Sport für eine saubere Sache” im Watt der Elbmündung. Der watterfahrene Torwart Jens Rusch ließ drei Bälle ins schmutzige Netz und landete anschließend angeschlagen im Krankenhaus.

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Das dreckige Dutzend

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Am 30. Juli findet im Elbschlick vor Brunsbüttel wieder die “Wattolümpiade” statt. Das für Freunde gepflegter Kultur eher abseitige Spektakel mit bemerkenswerter Wohlfühlatmophäre  findet von Jahr zu Jahr mehr Freunde und Besucher. Und es ist eine erfolgreiche Charity-Aktion, die im Vorjahr mehr als 40.000 € zugunsten des Krebsberatungszentrums Westküste einspielte – fast 300.000 € seit ihrem Bestehen.

Wer schon einmal auf der “Tomatina”, der berühmten Tomatenschlacht in der Nähe Valencias gewesen ist, erinnert sich daran, dass kaum ein Unterschied zwischen Akteuren und Zuschauern gemacht wird: Jeder wird mit Tomaten beworfen. Bei der Wattolümpiade ist dies erfreulicherweise anders: im Schlick toben die schmutzigen “Wattleten”, auf dem Elbdeich sitzen die sauberen Zuschauer; jeder amüsiert sich auf seine Weise und insgesamt haben alle großen Spaß, was man an der sehr angenehmen Stimmung schon kurz nach der Ankunft spürt. Wer glaubt, dass sich der Dreck durch die gesamte Veranstaltung zieht, sieht sich angenehm belehrt. Schmutzig ist es nur im Schlick, der Rest der Veranstaltung ist bestens organisiert und auch in Sonntagskleidung begehbar, wenn man denn möchte. Man kann sich aber auch in phantasievolle Garderobe stürzen wie nicht wenige Besucher, die auf diese Weise zum Spektakel beitragen.

Es ist die zwölfte Veranstaltung dieser Art in Brunsbüttel, weshalb die Veranstalter vom “dreckigen Dutzend” sprechen, in Anlehnung an einen berühmten amerikanischen Film aus dem Jahre 1967. Einlass ist am 30. Juli ab 12 Uhr, um 13 Uhr gibt es einen “Wattgottesdienst”, gefolgt vom Einzug der “Wattleten”, Entzündung des “olümpischen Feuers”, danach finden im Elbschlick direkt vor dem Deich spannende Fußball-, Handball- und “Wolliball”-Spiele statt, Schlickschlittenrennen und Aalstaffellauf. Im Anschluss werden die Gäste musikalisch von “Big Harry” (Hamburger Musiker und bekannt aus der Fernsehserie “Großstadtrevier”) sowie der Band Mandowar (Country-Folk-Metal mit Gitarre, Mandoline und Ukulele) unterhalten.

Aufgrund von Brückenbauarbeiten ist in diesem Jahr ein Parken direkt am Austragungsort nicht möglich. Deshalb gibt es in diesem Jahr erstmals ein „Park & Ride“-System zur Wattolümpiade. Besucher von außerhalb werden von der B5 aus auf die Parkplätze im Bereich Festwiese/LUV gelotst, von wo aus kostenlose Pendelbusse im 15-Minuten-Takt Richtung Deich fahren. Diese Busse fahren auch den ZOB an, in dessen Nähe sich die Parkplätze an Elbeforum und Bauamt befinden. Auf der Internetseite gibt es Hinweise zur Anreise.

Weit über 290.000 Euro hat der Wattolümpiade-Verein seit 2004 mit dem „schmutzigen Sport für eine saubere Sache“ gesammelt – Geld, das unter dem Motto “Stark gegen Krebs” Krebsbetroffenen in der Region zu Gute kommt. So finanziert der Verein seit 2005 unter anderem zwei Beratungsstellen für Krebspatienten und deren Angehörige in Brunsbüttel und Heide. Nachdem in den vergangenen Jahren die Einrichtung eines Palliativzimmers am Brunsbütteler Westküstenklinikum auf der Agenda stand und eine großangelegte Typisierungs-Aktion rund 400 potenzielle Lebensretter hervorbrachte, wurde 2014 die Einrichtung von Angehörigenzimmern am Heider Westküstenklinikum sowie die Ausstattung eines Zimmers für onkologische Behandlungen am Klinikum Brunsbüttel vom Wattolümpiade-Verein finanziell unterstützt, außerdem die Kinderhospizarbeit des Hospizvereins Dithmarschen. Eine große Resonanz erfahren auch die vom Wattolümpiade-Verein organisierten Brunsbütteler Krebsinformationstage, die 2016 zum inzwischen achten Mal stattfinden werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.wattoluempia.de.

Jens Rusch vor dem Banner der Hanse Shriners

Jens Rusch vor dem Banner der Hanse Shriners

Erstmals haben sich Freimaurer aus der ganzen Republik zusammengefunden, um bei der diesjährigen Veranstaltung als Wattletengruppe anzutreten. Auch der Begründer der Wattolümpiade, der Brunsbütteler Künstler Jens Rusch, wird Mitglied dieser “schmutzigen Bruderschaft” sein und erstmals selbst antreten. “Wir werfen uns in den Dreck für einen guten Zweck” sei der Schlachtruf der Gruppe, man betreibe “schmutzigen Sport für eine saubere Sache”, so Jens Rusch. Um dem karitativen Charakter gerecht zu werden, treten die Brüder aus den unterschiedlichsten Logen unter dem Dach des frisch gegründeten “Hanse Shriners Club”. Shriners sind eine internationale Organisation, die Lebensfreude mit karitativem Engagement, teilweise in erheblichem Maße, verbinden. Beitreten können nur Freimaurer-Meister.

“Wir haben in zwölf Jahren Strukturen für Palliativ-Medizin vorangebracht, Sterbezimmer finanziert, Angehörigenzimmer, das professionelle Krebsberatungs-Zentrum Westküste aufgebaut, sehr umfangreiche Stammzellen-Typisierungen finanziert und die jährlichen Krebsinformationstage für Betroffene veranstaltet. Auch daran sind viele Brüder beteiligt. In diesem Oktober sogar brüderliche Experten aus Tel Aviv. Insgesamt also ein Engagement, das uns Freimaurern gut zu Gesicht steht – auch wenn dieses dabei sehr, sehr schmutzig wird.” sagt Jens Rusch über sein Engagement.

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Schlossgarten Eutin — Ein Garten der Aufklärung

Sonnentempel im Eutiner Schloßgarten

Sonnentempel im Eutiner Schloßgarten

Auch während der Landesgartenschau 2016 wird die Reihe der Schlossgartenführungen unter freimaurerischen Gesichtspunkten fortgesetzt. Der einzigartige Initiationsweg wurde durch Brüder der Eutiner Loge wiederentdeckt und ausführlich erforscht. Bereits mehr als 2.500 Interessenten wurden in den vergangenen zehn Jahren bei regelmäßig stattfindenden Führungen die erstaunlichen Erkenntnisse vermittelt.

Die Führung beginnt jeden ersten und dritten Samstag im Monat um 10:00 Uhr am Freimaurerportal im Schlossinnenhof, der Gründungsstätte der Loge „Zum goldenen Apfel“ in Eutin 1771. Der Initiationsweg führt um den früheren Kräutergarten zum Seepavillon. Die frühere Inselstellung des Bauwerks, Architektur und Ausrichtung des Gebäudes stellen den Beginn des Lebensweges, der im Schlossgarten nachvollzogen wird dar. Durch die Lindenallee zur Flora, dem Tuffsteinhaus und auf verwundenen Wegen weiter bis zum Monopteros werden alle Stationen eines Lebens freimaurerisch vermittelt. Hierin ist eindeutig der Weg eines Freimaurerbruders durch die Grade Lehrling, Geselle und Meister wiederzuerkennen.

Die Führung endet am Großen Wasserfall. Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden. Die Gäste können im Rahmen der Öffnungszeiten weiterhin auf dem Gelände der LGS verbleiben. Brüder der Loge „Zum goldenen Apfel“ werden fachkundig den Initiationsweg erklären und aufkommende Fragen beantworten. Eine Tages- oder Dauerkarte zum Übergang in das LGS-Gelände ist erforderlich.

Für Gruppen ab 10 Personen kann diese Führung auch zu anderen Zeiten angefragt werden. Bei Interesse kann man per E-Mail Kontakt aufnehmen.

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Erfolgreiches Benefizkonzert in Brunsbüttel

Helferteam des Benifizkonzerts

Helferteam des Benifizkonzerts "Moin refugees" in Brunsbüttel. Foto: Sönke Dwenger

Am. 24. Oktober traten Künstler von internationalem Rang, lokale Urgesteine und talentierte Newcomer beim Benefizkonzert “Moin Refugees” in Brunsbüttel auf. Dabei kam nicht nur ein ansehnlicher Spendenbetrag zusammen, sondern es wurde ein Zeichen gesetzt für Völkerverständigung und dafür, was gemeinsam in kurzer Zeit erreicht werden kann.

SAT 1-Moderator Harry Schulz brachte es auf den Punkt: “Es ist einfach, sich in Kneipen zu setzen und zu jammern. Man kann es aber auch machen, wie wir: Etwas tun und zusammen feiern”. Das dachten mit ihm an die 600 zahlenden Gäste, die Sponsoren und Mitwirkende wie der Hamburger Musiker “Lotto King Karl”, die britische Rockband “Lake”, der Sänger Norman Keil, die Hamburger Blueslegende Abi Wallenstein, Jack Broadbent, der Husumer Rapper Beliaz und die Bands AlmostNew und Pay Pandora. Sie und das Unterstützerteam hatten ganze Arbeit geleistet.

“Ich bin beeindruckt von solchen Aktivitäten”, sagt dann auch Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck. Die Eintrittsgelder sollen vorwiegend für Sprachkurse verwendet werden, “denn nur über die Sprache können wir die Fähigkeiten und Kompetenzen der Flüchtlinge nutzen”, so Mohrdieck weiter. “Unsere Aufgabe muss es sein, die Flüchtlinge zu integrieren und sie zu unseren Mitmenschen zu machen”.

Unter den Gästen ist auch Firas. Er war Anwalt in Syrien. Er flüchtete über die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Kosovo, Serbien, Ungarn und Österreich. “Syrien ist ein schönes Land”, sagt er. “Aber jetzt sind die Städte kaputt wie Hamburg und Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg.” Er freut sich auf die Sprachkurse, denn ohne Sprache wird er beruflich nicht Fuß fassen können. Und bedankt sich überschwenglich für das “Welcome in Deutschland”.

Über den Erlös konnten die Veranstalter noch keine abschließende Auskunft geben. Es fehlen noch Abrechnungen mit Gema und Behörden. Aber man hofft, dass es an die 20.000 € werden, die für regionale Integrationsprojekte gespendet werden können.

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“Moin refugees” — das große Benefizkonzert in Brunsbüttel

Veranstaltungsbanner für

Veranstaltungsbanner für "Moin refugees"

Am 24. Oktober 2015 ab 18 Uhr gibt es im Elbeforum ein großes Benefizkonzert mit umfangreichem Programm zugunsten der Flüchtlingshilfe. Die Liste der Künstler kann sich sehen lassen: Die deutsch-britische Rockband Lake, der Hamburger Musiker Lotto King Karl, der Sänger und Songschreiber Norman Keil, der “Vater der Hamburger Bluesszene” Abi Wallenstein, Jack Broadbent, der zurzeit weltweit Aufsehen durch sein Gitarrenspiel erregt, die Dithmarscher Rock’n’Blues-Band AlmostNew, die Newcomerband der Region Pay Pandora und der Husumer Rapper Beliaz. Moderiert wird die Veranstaltung von Harry Schulz, einem breiten Fernsehpublikum bekannt als Imbisstester bei SAT1 und Betreiber eines Kult-Grills und Promitreffs in Hamburg.

Initiator Jens Rusch mit Veranstaltungsplakat

Initiator Jens Rusch mit Veranstaltungsplakat

Die Idee des Benefizkonzertes zugunsten von Kriegsflüchtlingen in der Region wurde von dem Brunsbütteler Künstler Jens Rusch am Abend des 29. August geboren. Keine zwei Stunden später lag die Zusage der VHS Brunsbüttel vor, das Elbeforum für einen solchen Zweck kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Von diesem Moment an bekam das Projekt eine schwungvolle Eigendynamik.

Mit Michael Behrendt holte sich Rusch einen versierten Planer an seine Seite. Gemeinsam hatte man nicht nur in elf Jahren Wattolümpiade bewiesen, Großveranstaltungen organisieren zu können. Nach der Tsunami-Katastrophe an Weihnachten 2004 stellten die beiden – ebenfalls im Elbeforum – binnen weniger Tage ein großes Benefizkonzert auf die Beine. An jenes Ereignis erinnerte sich Rusch, als er die dramatischen Entwicklungen der Flüchtlingswelle vor Augen hatte. „Ich denke, dass es heute auch möglich wäre, ein Benefiz-Konzert für Flüchtlinge zu organisieren“, schrieb er auf Facebook.

Diverse Titelideen spukten in den Köpfen der Macher umher, doch keine war so griffig wie „Moin Refugees“. Die Verbindung aus Plattdeutsch und Englisch passt einfach, war man sich schnell einig. Einmal davon abgesehen, dass „Moin“ so ziemlich das erste Wort sein dürfte, dass Flüchtlinge in Dithmarschen kennenlernen – es ist weit mehr als eine Grußformel, es ist ein Signal: Ihr seid willkommen hier.

Weitere Informationen und Ticketbuchung (auch Patentickets) unter www.moin-refugees.de.

Der Erlös aus dem „Moin Refugees“-Benefizkonzert soll Flüchtlingen vor Ort als Ersthilfe gemäß der durch den bereits aktiven Verein „Brunsbüttel hilft e.V“ ermittelten Bedürfnisse zugute kommen. Außerdem soll mit einem Teil des Erlöses die Arbeit der Volkshochschule Brunsbüttel e.V. (VHS) unterstützt werden, zweckgebunden für Sprachkurse für Flüchtlinge, die sich bereits im Integrationsprozess befinden. Diese Mittel sollen sowohl für die Durchführung zusätzlicher Kurse als auch für die Ausbildung weiterer, dringend benötigter Lehrkräfte eingesetzt werden, da der tatsächliche Bedarf viel höher ist als das mit den aktuell öffentlich bereitgestellten Fördermitteln realisierte Angebot.

Sprache ist die wichtigste Voraussetzung einer gelingenden Integration: Daher wollen wir erreichen, das jeder Flüchtling in Brunsbüttel schnellstmöglich nach seiner Ankunft einen qualifizierten Einstieg in „Deutsch als Zweitsprache“ erhält.

Weitere Verwendungszwecke werden gemeinsam mit bereits aktiven Hilfsorganisationen ermittelt.

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Förderpreis für Musik- und Kunstakademie Lübeck e.V.



Die 1.Vorsitzende der Musik- und Kunstakademie e.V., Victoria Valentin, und der Meister vom Stuhl der Loge zur Weltkugel, Thomas Fischer bei der Übergabe des Förderpreises 2014.

Seit einigen  Jahren vergibt die Loge zur Weltkugel in Lübeck über Ihre 1993 gegründete Stiftung einen Förderpreis für kulturelles, humanitäres oder soziales Engagement. In diesem Jahr wurde die Musik- und Kunstakademie Lübeck e.V. mit dem mit 3.000 EUR dotierten Förderpreis ausgezeichnet.

Die Verleihung fand im Rahmen einer würdigen Feier im Großen Festsaale des Lübecker Logenhauses statt. Über hundert Gäste erlebten einen gelungenen Abend, zu dem sowohl die Loge als auch der ausgezeichnete Verein seinen Beitrag leistete.

Der Meister vom Stuhl stellte in seinen Grußworten zu Beginn der Veranstaltung die Ideale und Ziele der Freimaurer heraus. Eine der zentralen Anliegen der Freimaurerlogen ist die Förderung von Humanität, Brüderlichkeit und Menschliebe. Dieses Anliegen drückt sich auch durch die Förderung insbesondere der Jugendarbeit aus. Um diese Zwecke zu fördern wurde 1993 die Stiftung der Freimaurerloge zur Weltkugel gegründet, die Ihre Einnahmen aus den Stiftungsgeldern jedes Jahr in soziale, humanitäre oder kulturelle Projekte steckt.

Der Preisträger in diesem Jahr, die Musik- und Kunstakademie, fördert Kinder, Jugendliche Erwachsene in der Ausbildung ihrer musikalischen oder künstlerischen Talente. Dabei legt man besonderen Wert auf die Förderung sozial schwacher Familien. Die Musik-und Kunstakademie wurde 2009 gegründet und konnte bis heute ca. 700 Schülerinnen und Schüler ausbilden, von denen viele schon in verschiedenen Wettbewerben Preise holen konnten.

Das Preisgeld soll nach Aussage der 1.Vorsitzenden, Frau Valentin, für den Kauf von Musikinstrumenten ausgegeben werden, damit diese dann an Familien vermietet werden können, die sich solche Instrumente sonst nicht leisten könnten.

Eine Kostprobe, welche musikalischen Talente in Lübeck gefördert werden, gab des Rahmenprogramm, mit dem sich die Akademie für den Förderpreis bei der Loge zur Weltkugel bedankte. Es begann mit der jüngsten, der erst 5-jährigen Fee Ding mit dem Klavierstück „Rosenblüte“ von Valerie Engel und ging weiter mit weiteren kleinen Talenten. Es folgten die etwas älteren Schüler, die im Verlaufe des Konzertes verschiedene Instrumente, wie Querflöte, Cello oder Gitarre spielten. Die beiden Schwestern Katrin und Nadine Schieber gaben sowohl an der Gitarre wie auch am Klavier eine Kostprobe Ihres Könnens ab. Zum Abschluss spielten die „Großen“, die 19- jährige, mehrfache Wettbewerbsgewinnerin Natalija Valentin sowie die verschiedenen Lehrerinnen und Lehrer der Akademie.

Thomas Fischer überreichte Victoria Valentin die Urkunde und bedankte sich mit meinem Blumenstrauß für das schöne und beeindruckende Konzert der kleinen und großen Musiker. Im Anschluss an das musikalische Rahmenprogramm lud die Loge zu einem Empfang in die Räume des Lübecker Logenhauses, die mit Bildern verschiedener Künstler der Akademie dekoriert waren und so einen würdigen Rahmen für die diesjährige Veranstaltung zur Übergabe des Förderpreises boten.

Die mehr als 100 Besucher der Veranstaltung sind mit großen Eindrücken und zufrieden nach Hause gegangen.

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