Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (A.F.u.A.M.v.D.)

Ein verborgenes Netz

In einem moderierten Konzert sind zwei junge Musikerinnen den Einflüssen der Freimaurerei auf Komponisten auf der Spur. Am 24. November um 19 Uhr im Kulturzentrum Martinskirche in Hoya/Weser.

Mozarts „Zauberflöte“ ist ein Klassiker der Operngeschichte. Die Arien wie “Der Vogelfänger bin ich ja” oder “Dies Bildnis ist bezaubernd schön” sowie ihre Figuren wie Papageno, Tamino oder Pamina sind selbst jenen bekannt, die sich nur wenig oder gar nicht für klassische Musik begeistern. Weithin unbekannt hingegen ist die Tatsache, dass es sich bei dieser Oper um das Werk freimaurerischer Musik handelt  — und Mozart selbst Freimaurer war.

Doch welches sind die Anschauungen und Ziele des geheimnisumwitterten Freimaurerbundes und wo finden sich diese in der „Zauberflöte“, aber auch in anderen musikalischen Werken, etwa von Francesco Geminiani, Jean Sibelius und anderen wieder? Wie beeinflussten die freimaurerischen Grundsätze Leben und Schaffen berühmter Komponisten, die selbst Mitglieder in dem Geheimbund waren?

Kulturzentrum Martinskirche in HoyaAntworten auf diese und weitere Fragen gibt das moderierte Themenkonzert “Ein verborgenes Netz”. Katja Zakotnik (Cello) und Naila Alvarenga (Klavier) spielen Musik aus drei Jahrhunderten und lüften gemeinsam mit den Zuhörern manches musikalische Geheimnis rund um die “Königliche Kunst”, wie die Freimaurerei auch bezeichnet wird.

Veranstalter ist die Freimaurerloge “St. Alban zum Æchten Feuer” in der Grafenstadt Hoya an der Weser, der Eintritt beträgt 10 €. Eventuelle Überschüsse kommen sozialen Zwecken der Loge zugute.

Das Konzert findet im Kulturzentrum Martinskirche statt, einer ehemaligen Barockkirche, die bereits für etliche andere Veranstaltungen der Loge einen würdigen und ansprechenden Rahmen gegeben hat.

Kontakt zur Redaktion