Die Welt im Umbruch

Vereinte Nationen

In der internationalen Politik scheinen sich bisherige Konstanten aufzulösen. Gleichzeitig stellen zahlreiche Krisen und Konflikte die Staaten und internationale Organisationen vor neue, drängende Herausforderungen. Wo sind die Vereinten Nationen, deren Mitglieder sich in Artikel 1 der UN-Charta zur Wahrung von Frieden und Sicherheit bekannt haben? Wie soll die Weltorganisation auf den Führungswechsel in den USA reagieren? Welche prioritären Aufgaben stellen sich dem neuen UN-Generalsekretär António Guterres? Und welche Erfahrungen machen UN-Mitarbeiter in ihren Tätigkeitsfeldern weltweit?

Conflicts have become more complex – and interlinked – than ever before.

António Guterres, UN-Generalsekretär

Erleben Sie eine Diskussion mit profilierten Experten zu aktuellen Fragen rund um die Rolle der Vereinten Nationen in der gegenwärtigen Weltlage. Notwendigkeiten, Chancen und Grenzen für die UN stehen im Blickpunkt – ebenso wie die Verantwortung der 193 Mitgliedsstaaten der Weltorganisation. Zum Podiumsgespräch stellen sich Angela Kane, Prof. Dr. Klaus Töpfer und Dr. Ekkehard Griep.

Im Rahmen der Veranstaltung wird das kürzlich erschienene Buch „Wir sind UNO – Deutsche bei den Vereinten Nationen“ (Hrsg.: Ekkehard Griep) vorgestellt.

Die Veranstaltung findet statt am 31. März 2017 um 19 Uhr in Paolos Landhaus am Golfpark, Hainhaus 24, Hannover-Langenhagen. Die Veranstalter bitten um eine verbindliche Anmeldung unter www.dgvn.de/veranstaltungen/die-welt-im-umbruch-die-uno-machtlos.

Zu den Podiumsteilnehmern:

Angela Kane

UN-Mitarbeiterin von 1977-2015, zuletzt als Untergeneralsekretärin und High Representative for Disarmament Affairs – Leiterin der UNChemiewaffen-Untersuchung in Syrien 2014 – Preisträgerin der DagHammarskjöld-Ehrenmedaille der DGVN (2016);

Prof. Dr. Klaus Töpfer

Bundesminister a.D. – 1998-2006 Executive Director, United Nations Environment Programme (UNEP), Nairobi – Gründungsdirektor (2009) und bis 2015 Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Potsdam – Preisträger der DagHammarskjöld-Ehrenmedaille der DGVN (2005);

Dr. Ekkehard Griep Herausgeber

“Wir sind UNO” – 1995-1998 Tätigkeit im UNSekretariat, New York – weitere berufliche Stationen u.a. im Auswärtigen Amt und bei der NATO – internationaler Wahlbeobachter für EU und OSZE – stv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN.

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Newsletter jetzt Freitags

the german word for Friday written on chalk board on wooden table

Seit längerer Zeit erscheint der Newsletter jeden Dienstag. Ab der nächsten Woche wird sich dies ändern: er kommt am Freitag.

Aus organisatorischen Gründen wird das Erscheinen des Newsletters vom gewohnten Dienstag auf den Freitag verschoben. So können Sie mit der Zusammenfassung der freimaurerischen Woche ganz entspannt ins Wochenende gehen. Pünktlich um zwei Uhr am Freitagmorgen beginnt der Versand, damit Sie den Newsletter pünktlich in Ihrem Postfach haben. Mittlerweile verfolgen rund 6.600 Abonnenten wöchentlich die aktuellen Meldungen aus den Logen der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland, Tendenz weiter steigend. Wir freuen uns über die zunehmende Akzeptanz der Logen und ihres Wirkens in der Öffentlichkeit.

Empfehlen Sie unsere Website und den Newsletter weiter. Und wenn Sie Anregungen haben, lassen Sie es uns wissen.

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Logenpartnerschaft zwischen Ingolstadt und Kirkcaldy

Kirkcaldy, Schottland (Foto vertasster / fotolia)

Kirkcaldy, Schottland (Foto vertasster / fotolia)

Seit Mitte 2007 bemüht sich die „Freimaurerloge Ingolstadt Theodor zur festen Burg“ im Rahmen der Städtepartnerschaft Zischen Ingolstadt und dem schottischen Kirkcaldy, eine freimaurerische Verbindung nach Kirkcaldy aufzubauen. Mitte Januar 2017 war es dann soweit. Wir erhielten folgende Einladung:

Dear brethren,

We would like to invite you to the 150th year rededication ceremony of our lodge. It will be a great night and is a monumental event for our lodge and would love to have some of or brothers from across the pond visiting. It is on the 4th of February so it would also give you an opportunity to meet some of our brethren who are visiting later that month to work the degree. If you are wanting to come across let us know and we will see what we can do for putting you up etc.

Brotherly love from across the water, James

Vier Brüder unserer Loge folgten dieser Einladung.

Es hat schon was exotisches, wenn man eine schottische Loge als deutscher Freimaurer mit schwarzem Anzug, weißen Handschuhen und hohen Hut betritt und plötzlich begegnen einem Brüder mit bunten Röckchen und lauten Dudelsäcken, gerade so, als wenn in einer süddeutschen Loge kurze Krachlederne und Haferlschuhe angesagt wären und statt dem hohen Hut ein Seppelhut mit Gamsbart.

Aber das alles sind nur Äußerlichkeiten. Was uns auf dieser Reise zum 150-jährigen Stiftungsfest der Loge “Oswald Of Dunniker No. 468” i.Or. Kirkcaldy wirklich begegnet ist, ist das “Geheimnis”, das uns Freimaurer auf der ganzen Welt verbindet und unseren Bund so einzigartig sein lässt: Menschen, die sich nicht kennen, gehen auf einander zu, umarmen sich und sprechen miteinander, als wären sie schon ewig lange mit einander bekannt und befreundet.

Interessant ist, dass wir ganz stolz sind, in diesem Jahr 300 Jahre Freimaurerei zu feiern, dabei so mancher schottischer Bruder nur ins Schmunzeln kommt, denn die andere Loge in Kirkcaldy, Loge No. 72, wird demnächst das 360-jährige Stiftungsfest feiern, die Loge No. 1 (Mary’s Chapel) in Edinburgh lässt sich sogar bis ins Jahr 1599 zurückverfolgen.

Man erschließt in Schottland somit eine ganz neue Dimension der Freimaurerei. Eben eine Städtepartnerschaft auf Freimaurerart!

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CD mit freimaurerischer Musik eingespielt

Pipe Major Maik Kälin brilliert solistisch auf seinem Instrument

Pipe Major Maik Kälin brilliert solistisch auf seinem Instrument

Die Loge Albrecht Wolfgang i. O. Stadthagen hat im Schulterschluss mit der freimaurerischen Künstlergruppe PEGASUS Ende Februar 2017 eine CD mit freimaurerischer Musik aufgenommen.

Unter der Leitung von Roman Reckling spielte das Blasorchester Krainhagen (BOK) Werke der PEGASUS-Mitglieder Dafydd Bullock und Franck A. Holzkamp ein. Die Festovertüre „Land und Loge“ komponierte Dafydd Bullock für die Loge “Albrecht Wolfgang” und hat sie speziell auf die Zusammensetzung des Blasorchester Krainhagen zugeschnitten. So entstand eine klangvolle Symbiose aus diversen freimaurerischen Musikfragmenten; moderne Freimaurerische Geschichte im modernen Klanggewand. Ganz anders das Werk „Cantus Metallicus“ von Bruder Franck A. Holzkamp, weite musikalische Linien, solistische Passagen im Kontrasten mit Klangfülle und Zartheit auf der anderen Seite.

„Es wird nicht nur eine CD zum Genießen, es war uns ein Anliegen, auch Musik für die Tempelarbeiten einzuspielen.“ So finden sich u.a. Titel wie Auld Lang Syne mit Gesang und Dudelsack, bei dem der Pipe Major Maik Kälin solistisch auf seinem Instrument brilliert.

Die CD wird am 11. Juni 2017 um 11.00Uhr in Stadthagen bei der Ausstellungseröffnung “Mon cher comte – Schaumburg-Lippes Beginn der organisierten Freimaurerei in Deutschland” vorgestellt. Dabei wird die Festovertüre „Land und Loge“ vom Blasorchester Krainhagen uraufgeführt werden.

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Koblenzer Freimaurer feiern 500 Jahre

Im Forum Confluentes in Koblenz wird die Ausstellung zur Freimaurerei gezeigt. (Foto: W. Beckmann)

Im Forum Confluentes in Koblenz wird die Ausstellung zur Freimaurerei gezeigt. (Foto: W. Beckmann)

Die Mitglieder der Koblenzer Loge “Friedrich zur Vaterlandsliebe” feiern in diesem Jahr zwei Jubiläen: Die Großlogengründung vor 300 Jahren in England und ihr eigenes 200. Stiftungsfest. Aus diesem Anlass laden die Brüder in diesem Jahr sowohl Freimaurer, als auch die interessierte Öffentlichkeit zu mehreren Veranstaltungen ein.

Den Auftakt macht die Eröffnung der Ausstellung „Königliche Kunst in Koblenz“, die vom 01. April bis zum 23. April 2017 im Mittelrhein-Museum in Koblenz zu sehen ist. Bei der Eröffnungsveranstaltung hielten der Redner unserer Großloge, Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann, der Vorsitzende der Loge, Ralf Krampen, und die Kulturdezernentin der Stadt Koblenz, PD Dr. Margit Theis-Scholz, Vorträge.

Das Museum ist täglich, außer montags, von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Als besonderer Service der Loge steht ab 16:00 Uhr ein Mitglied der Loge bereit, um Fragen zur Freimaurerei und der Koblenzer Loge zu beantworten. Neben den Schautafeln, Exponaten und einer Installation werden auch Bilder der Dokumentarfotografin Juliane Herrmann zu sehen sein.

Im Rahmen der Ausstellung wenden sich Samstags um 16:00 Uhr Freimaurer mit Vorträgen an die Öffentlichkeit: Am 08. April 2017 Prof. Uwe Drews mit dem Thema „Eine Verschwörung zum Guten: 300 Jahre Freimaurerei“, am 15. April 2017 spricht Alexander Walter über „Freimaurerei 2017 – Humanität heute“ und am 22. April 2017 untersucht Dr. Peter Voss „Die Geschichte der Freimaurerei in Koblenz“.

Der Eintritt zur Ausstellung, zur Eröffnungsveranstaltung und zu den Vorträgen ist frei. Wer in der Ausstellungszeit keine Gelegenheit findet, der hat die Möglichkeit am 15. Juli 2017 bei einem Tag der offenen Tür im Koblenzer Logenhaus oder bei einem Empfang mit Festarbeit und Festtafel im Hotel Mercure in Koblenz am 15. Oktober 2017 mit den Brüdern in Kontakt zu kommen.

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Ingolstädter Loge mit zahlreichen Veranstaltungen

Ingolstadt mit Blick auf dasLiebfrauenmünster

Ingolstadt mit Blick auf dasLiebfrauenmünster

Auch die Ingolstädter Loge „Theodor zur Festen Burg“ tritt im Jubiläumsjahr mit einer Reihe von Veranstaltungen in die Öffentlichkeit.

2017 ist ein großes Jahr für den Bund der Freimaurer. Denn vor 300 Jahren, am 24. Juni 1717, setzten vier Freimaurer-Logen in London mit ihrem Zusammenschluss zur ersten Großloge den Anfangspunkt für die moderne, organisierte Freimaurerei, wie man sie heute kennt. Grund genug, dieses Jubiläum auch innerhalb der „Großloge der Alten Freimaurer und Angenommenen Maurer von Deutschland“ zu begehen. Auch die Ingolstädter Freimaurerloge „Theodor zur Festen Burg“ wird sich mit einer Reihe von Veranstaltungen in der Öffentlichkeit zeigen. Die Freimaurer aus Ingolstadt und der Region sehen sich zwar als geschlossene Gesellschaft, aber eben als Teil der Gesellschaft und möchte gerade im Jubiläumsjahr möglichst viele Menschen mit der Freimaurerei bekannt machen.

Einen besonderen Einblick werden die Ingolstädter Freimaurer allen Interessierten bieten, wenn sie im Rahmen von zwei Empfängen ihr Logenhaus öffentlich zugänglich machen. Und wie sehr sie sich mit dem sozialen Leben in der Stadt verbunden fühlen, werden die Freimaurer mit einer Spendenübergabe zur Förderung der Straßenambulanz St. Franziskus dokumentieren.

An weiteren Aktivitäten sind geplant: am 8. März ein Vortrag zum Thema „Von London in die Welt – 300 Jahre Freimaurerei“ von Prof. Dr. Hans Hermann Höhmann, Redner der Großloge; am 6. Mai ein Konzert im Logenhaus mit Liedern aus Oper und Operette; am 7. Mai Empfang im Logenhaus; am 11. Mai, ein Vortrag zum Thema „Zwischen Geheimnis und Öffentlichkeit“ von Dr. Matthias Pöhlmann, Kirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern; am 14. Juni, ein Vortrag „Zur Geschichte der Freimaurerei in Bayern“ von Gerald Huber, Journalist, Historiker, Schriftsteller und Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks.

Ein weiteres besonderes Ereignis im Jubiläumsjahr ist die Partnerschaft mit der Loge „The Oswald of Dunnikier Lodge“ in Ingolstadts schottischer Partnerstadt Kirkcaldy.

Und schließlich möchte die Ingolstädter Loge das Lustspiel „Die Freimaurer“ von Friedrich Ludwig Schröder auf die Bühne bringen. Ein Stück, das zu seiner Premiere 1784 im Wiener Burgtheater mehr als 1000 Besucher sahen.

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Stürmischer Applaus für barocke Freimaurerlieder

Gelungenes Benefizkonzert der Loge

Gelungenes Benefizkonzert der Loge "Libanon zu den 3 Cedern" in Erlangen

Die Erlanger Freimaurerloge “Libanon zu den 3 Cedern” hat zum jährlichen Benefizkonzert eingeladen: Barocke Freimaurerlieder stehen auf dem Programm der Veranstaltung zu Gunsten der “Ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuung in Erlangen” (Efie). Zur großen Freude der Gastgeber müssen wegen des starken Andrangs zahlreiche weitere Stühle in das zum Konzertsaal umfunktionierte “Allerheiligste” der Loge verbracht werden.

(Cora Uitting) Spätestens seit 1947, seit der Wiederherstellung der Freimaurerloge nach dem Zweiten Weltkrieg, wenden sich die Mitglieder mit Aufklärungsarbeit gegen das unwahre, mitunter verheerende Image des „Geheimbundes“. Das Konzert passt genau in dieses Konzept, mit Information gegen Vorurteile anzugehen.

Jedes dargebotene Lied wird vorab vom sehr wissenden, charmanten Moderator Josef Balazs erklärt und in den zeit- und musikgeschichtlichen Zusammenhang gebracht. Seit 300 Jahren gibt es die modernen Freimaurerlogen, in deren Zusammenkünften “L´art royal”, die königliche Kunst – die „Arbeit am rauen Stein“ (also an sich selbst) – gepflegt wird. Bei diesen Zusammenkünften werden aber auch Lieder gesungen, die teilweise schon im Barock und in der frühen Klassik von begabten Logenbrüdern komponiert wurden.

Da gibt es Musik „Beym Eintritt in die Loge“, Trinklieder, Meisterlieder, Aufseherlieder, ein Herz zerreißendes Lied im Namen der Armen und, das ist toll: ein Lied „auf das Frauenzimmer“, zum Trost der „Erzürnten Schönen“, die lange Zeit von den Freimaurern ausgeschlossen waren. Die Komponisten sind überwiegend unbekannt, während Jacques-Christophe Naudot manchem ein Begriff ist und von Mozart weiß man spätestens nach Besuch seiner Oper „Die Zauberflöte“, dass er glühender Logenbruder war.

Pianistin Dagmar Loris hat für die im Logenalltag entweder a capella oder mit Bläserbegleitung gesungenen Lieder gelungene Klavier-Arrangements geschaffen, mit denen sie die Sopranistin Václava Tichá überaus einfühlsam begleitet. Die Sängerin versucht erst gar nicht, den weihevollen, vielleicht auch ein bisschen pathetischen Eindruck, den ein starker Männerchor hervorrufen kann, herzustellen. Sie setzt auf die freundlich engagierte, dokumentierende Wiedergabe und füllt mit ihrem klaren, hell timbrierten Sopran den Saal. Jedes Wort ist verständlich. Von ihrer heiteren Gestik und Mimik belebt verströmen die Lieder einen großen Charme und erzählen von der Freimaurerei.

Künstlerinnen und Publikum fanden sich zum Abschluss vereint im Gesang der „Ode an die Freude“, dem Auftragswerk einer Freimaurerloge an Friedrich Schiller, 40 Jahre später vertont von Ludwig van Beethoven. Nachdem sich die Gänsehaut wieder geglättet hatte, feierte das Publikum die beiden Musikerinnen und den Erzähler mit langem, stürmischem Applaus.

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