Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (A.F.u.A.M.v.D.)

Loge zum Morgenstern unterstützt besondere Feier

Internet-Redaktion


Dr. Friedrich Sticht (links) hat vor vielen Jahren die Hofer Freimaurerloge als Partner gewinnen können. Im Gespräch erklären Uli Wendel (rechts) und Alexander Achenbach (Mitte), weshalb sie weiterhin hinter dieser Idee stehen.

Zum 30. Mal lädt die Diakonie am Nachmittag des Heiligen Abends einsame, alte und ausgegrenzte Menschen ein, um zwei besinnliche Stunden miteinander zu verbringen. Und von Beginn an ist es Christine Beyer, die diese besondere Feier organisiert. Die langjährige Mitarbeiterin der Diakonie Hochfranken hat auch unter dem Jahr täglich mit Menschen zu tun, die in Schwierigkeiten geraten sind.

Vor 25 Jahren fand der damalige Diakonie-Geschäftsführer Dr. Friedrich Sticht in der Freimaurerloge zum Morgenstern einen ideellen und materiellen Unterstützer dieser Feier. Die Logenbrüder legten zusammen und spendierten Genusspakete als Geschenke für die Teilnehmer.

Uli Wendel, der Gabenpfleger der Freimaurerloge zum Morgenstern, hält den Kontakt zur Diakonie bereits seit vielen Jahren. Er nimmt selbst an den Feiern teil und wird zum Teil von Mitgliedern seiner Loge begleitet. „Wenn man die Freude der Menschen sieht, weiß man, dass das Geld richtig ausgegeben wurde. Es ist eine tolle Leistung, wie Frau Beyer das immer wieder auf die Beine stellt und auch viele motiviert, an diesem Tag mitzuhelfen“, sagt Wendel.

Alexander Achenbach heißt der derzeitige Meister vom Stuhl der Loge; dieser Titel entspricht einem Vorsitzenden. Er erklärt, dass das Weitergeben von Spenden nicht primäre Aufgabe der Freimaurerlogen sei, es aber dennoch gut zu ihrem humanitären Verständnis passe. „Wir sind verpflichtet, dazu beizutragen, dass die Welt ein Stück besser wird. Jeder ist aufgerufen in seinem Wirkungskreis unsere Ideale umzusetzen, ein Leben lang“, betont Achenbach.

„Ohne die Hilfe der Loge zum Morgenstern könnten wir diese Feier so nicht anbieten. Inzwischen kommen über 100 Gäste, jeder wird bewirtet und die Loge übernimmt auch das Geschenk für alle Erwachsenen“, sagt Christine Beyer. Die Kindergeschenke werden aus der Aktion Weihnachtszimmer und weitere private Spenden zur Verfügung gestellt.

Christine Beyer, die an keinem 24. Dezember fehlte, freut sich über die kontinuierliche und verlässliche Unterstützung der Loge. „Dass wir hier richtig liegen, zeigt sich schon allein darin, dass ich manchmal schon im August gefragt werde, ob die Feier wieder stattfindet.“

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