Ludwigshafener Freimaurerloge unterstützt Internationale Jugendgruppe

Freiwilliger Arbeitseinsatz ist immer Teil der DeMolay Treffen - hier der "Möbeltrupp", der mit Organisation "Familie in Bewegung e.V." Babybetten für bedürftige Familien zusammenbaute

27 Schüler und Studenten aus 5 Nationen, die der DeMolay-Jugendorganisation angehören, trafen sich am zweiten Februar-Wochenende zu ihrem 19. Deutschlandtreffen in Mannheim. Als gastgebende Loge hatte die Ludwigshafener „Pylon zur Leuchte am Rhein“ die Vorbereitung und Durchführung sämtlicher Aktivitäten unterstützt.

Mannheim (cw). Wie immer gehört zum Programm dieser Treffen neben der Aufnahme neuer Mitglieder und der Geselligkeit auch der freiwillige, philanthropische Einsatz im öffentlichen Raum. Dabei wird entweder mit kostenlosen Leistungen bedürftigen Menschen geholfen oder einfach ein Beitrag zur Sauberkeit auf Straßen und Plätzen erbracht. In diesem Jahr ging es für einen Teil der Jugendlichen zur gemeinnützigen Organisation „Familie in Bewegung e.V.“ in Ludwigshafen und für den anderen zur Außenanlage einer Wohnsiedlung des Studierendenwerks Mannheim.

Die erste Gruppe, der „Möbel-Trupp“, wurde dankbar unterstützt mit Sachspenden der ALDI SÜD Gesellschaften aus Donaueschingen und Boes, die verschiedene Möbel aus ihrem Sortiment zur Verfügung stellten. 12 Jungs machten sich angeleitet von einem professionellen Schreiner und unterstützt von einigen Betreuern an die Arbeit, um Baby-Betten, Schränke und Regale zusammenzubauen. Über „Familie in Bewegung e.V.“ wurden diese Möbel dann teilweise direkt bei bedürftigen Ludwigshafener Familien angeliefert und fachgerecht aufgestellt. Aus den auf 10 Paletten gestapelten Möbelpaketen wurden so an einem Vormittag 5 Baby-Betten und 9 Schränke verschiedener Größen und Ausführungen zusammengebaut und verteilt. Die Freude bei den so beschenkten Familien führte sowohl bei den Nehmenden aber auch bei Gebenden zu feuchten Augen.

Der „Umwelt-Trupp“ traf sich am Ulmenweg in der Mannheimer Neckarstadt und nahm sich unter fachmännischer Leitung  das Umfeld des dortigen Gebäudekomplexes vor. So wurde zunächst der dort von einer Familie mit zwei schwerstbehinderten Jugendlichen genutzte Garten von gröbstem Müll befreit. Der Platz war durch Unrat überhäuft und unbrauchbar geworden. Die Mutter bedankte sich mit Tränen in den Augen für dieses „Geschenk“. Anschließend ging es in die zum Studierendenwerk Mannheim gehörende Grünanlage. Insgesamt 6 qm Grünabfall wurden entfernt.