Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (A.F.u.A.M.v.D.)

Podiumsdiskussion über freimaurerisches Wirken

Internet-Redaktion

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Im Rahmen der Aktivitäten zu “300 Jahre Freimaurerei — Menschlichkeit weltweit” veranstaltet der Arbeitskreis der hannoverschen Logen im Historischen Museum Hannover eine Podiumsdiskussion mit den Referenten Dr. Dieter Brosius, Jürgen Gansäuer, Peter Rosenstein, Dr. Peter Welke unter der Leitung von Prof. Rolf Wernstedt.

Nach dem Sieg über Napoleon in der Schlacht bei Waterloo waren das Verlangen nach einem einheitlichen deutschen Nationalstaat und die Forderung nach demokratischer Teilhabe besonders ausgeprägt. Als Ernst August im Jahre 1837 den hannoverschen Thron bestieg, schaffte er als erstes die landständische Verfassung, das Staatsgrundgesetz mit seinen bescheidenen Mitwirkungsrechten, wieder ab. Er verlangte Untertanen, keine Staatsbürger und unterdrückte konsequent liberale Bestrebungen. Sieben Göttinger Professoren, unter ihnen die Gebrüder Grimm, protestierten heftig. Sie wurden allesamt entlassen, drei von ihnen sogar des Landes verwiesen. Ernst Augusts Sohn Georg V. ging schärfer noch als sein Vater gegen jedwede liberale Neuerung vor.

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In schroffem Gegensatz zum Herrschaftsverständnis der beiden hannoverschen Monarchen, steht die Tatsache, dass Vater und Sohn dem Bund der Freimaurer angehörten. Die Freimaurerei ist insbesondere von einer liberalen Geisteshaltung und einem hohen Maß an politischer und religiöser Toleranz gekennzeichnet. Die Diskrepanz zwischen der Zugehörigkeit zu einem ethisch orientierten Bund einerseits und dem realen politischen Handeln andererseits ist Gegenstand der Podiumsdiskussion. Mitglieder hannoverscher Logen und Fachwissenschaftler stellen sich in der Diskussion kritischen und selbstkritischen Fragen zur eigenen Geschichte im 19. Jahrhundert. Auch Fragen zur aktuellen Standortbestimmung der Freimaurerei und Themen der Zeit werden erörtert.

Das Einführungsreferat “Königreich Hannover von 1837 bis 1866” hält Dr. Dieter Brosius, Historiker und ehemaliger Leiter des Hauptstaatsarchives Hannover. Es folgen drei Kurzfererate über “Ein Königreich im Rückwärtsgang” von Jürgen Gansäuer (Landtagspräsident a.D., Historiker), “Die Freimaurerei im Königreich Hannover” von Peter Rosenstein (Germanist), “Nicht alles ist Gold, was glänzt – auch Freimaurer sind fehlbare Menschen” von Dr. Peter Welke (Physiker, historischer Geograph). Die Gesprächsleitung hat Prof. Rolf Wernstedt (Landtagspräsident a.D.).

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“Der kritische Blick — Freimaurer und ihr Wirken in der Zeit”. Vortrag und Podiumsdiskussion mit kritischer Betrachtung es historischen Wirkens von Freimaurern im Königreich Hannover. Eine Gemeinschaaftsveranstaltung des Historischen Museums und der 12 hannoverschen Freimaurerlogen, mit Unterstützung des Freimaurerisches Hilfswerks der Loge “Georg am Hohen Ufer”, Hannover.

Dienstag, 18. Oktober 2016, Historisches Museum Hannover, Pferdestraße 6. Eintritt 5 Euro

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