Bielefelder Freimaurer spenden für Kinderhospiz

Werner Brockgreitens (Sekretär der Perfektionsloge Leibniz), Birgit Kirchner (Spendenbeauftragte der v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel) und Horst-E. Lingnau (Meister vom Stuhl der Freimaurerloge „sapere aude“) v.l.n.r..

Werner Brockgreitens (Sekretär der Perfektionsloge Leibniz), Birgit Kirchner (Spendenbeauftragte der v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel) und Horst-E. Lingnau (Meister vom Stuhl der Freimaurerloge „sapere aude“) v.l.n.r..

Der Humanität verpflichtet. So fühlen sich die Mitglieder der „Perfektionsloge Leibniz“ und der Freimaurerloge „sapere aude“, beide in Bielefeld von der Idee angetan, schwerkranken Kindern mit Ihren Eltern und Geschwistern einen Hort zum Durchatmen zu schaffen.

In Bethel wird für die Kinder und Jugendlichen ein Ort zum Leben bereitgestellt. Zehn speziell eingerichtete Zimmer mit allen notwendigen Versorgungseinheiten und dem liebevollen und speziell ausgebildeten Personal stehen zur Verfügung. Auch die begleitenden Eltern und gesunden Geschwister bekommen im gleichen Gebäudekomplex eine temporäre Heimat. Manche bleiben nur zum Wochenende und andere melden sich für einen längeren Urlaub. Dies seit fast 5 Jahren seit der Gründung der Einrichtung, berichtet Birgit Kirchner, die aus den Händen von Werner Brockgreitens und Horst-E. Lingnau eine Spende von 1.300 € entgegennahm.

Obwohl es Regelungen mit den Krankenkassen für den „Raum zum Leben“ für die schwerkranken Kinder und Jugendlichen gibt, sind die Träger und Betreiber immer noch und immer wieder auf Spenden angewiesen. Interessierte können den Eindruck am 14. April 2018 bei einem Tag der offenen Tür am Remterweg 55 in Bielefeld vertiefen.

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Fluchtursachen und ihre Bekämpfung

Dr. med Reinhard Erös bei seinem Vortrag in Nienburg

Dr. med Reinhard Erös bei seinem Vortrag in Nienburg

Auf Einladung der Nienburger Freimaurerloge “Georg zum Silbernen Einhorn” referierte im Zeichensaal des Quat-Faslem-Hauses Dr. med. Reinhard Erös über “Afghanistan 2018 — Fluchtursachen und ihre Bekämpfung”.

(Nienburg/dh) Fast ausschließlich mit Hilfe afghanischer Mitarbeiter errichtet, betreibt und unterstützt die „Kinderhilfe Afghanistan“ in den Ostprovinzen Afghanistans und in grenznahen Flüchtlingslagern in Pakistan Friedensschulen, Mutter-Kind-Kliniken, Gesundheitsstationen, Waisenhäuser, Solarwerkstätten und viele weitere Projekte, die allesamt realistische Perspektiven für eine friedliche Zukunft dieses von Kriegen geschundenen Landes am Hindukusch bieten.

Im Osten Afghanistans, in Städten der Provinzen Nangahar, Laghman, Kunar, Khost und vielen Dörfern hoch oben in schwer zugänglichen Bergregionen, dort wo die Taliban zu Hause sind, haben sie 2002 angefangen, Schulen zu bauen. Schon 1998 wurde die „Kinderhilfe Afghanistan“ als eine private Initiative der Familie Dr. med. Reinhard und Annette Erös und ihrer fünf erwachsenen Kinder gegründet, 2006 kam die gemeinnützige „Trutz-Erös-Kinderstiftung“ dazu, die ausschließlich mit ehrenamtlichen Mitarbeitern Projekte betreut. Dr. Erös war Kommandeur in der Bundeswehr und hat als leitender Militärarzt an vielen Auslandseinsätzen teilgenommen. 1993 war er u.a. Medizinischer Berater von Kofi Annan. Er hat zwei Bücher veröffentlicht und wurde mehrfach mit hohen Auszeichnungen bedacht.

Dr. Erös hatte topaktuelle Informationen über die derzeitige Lage mitgebracht und er schilderte seine Ansichten über den Nutzen der fremden Armeen im Land. „Was wollen wir in Europa ernsthaft dagegen unternehmen? Das war nicht einmal Thema auf der jüngst in München abgehaltenen Weltsicherheitskonferenz. Bis zum Jahr 2050 wird Afrika etwa 2 Milliarden Menschen ernähren müssen. Die Politik blendet dieses Thema aus!“, beklagte Dr. Erös.

Die zahlreichen Gäste im Zeichensaal des Quaet-Faslem-Hauses waren auch nach zweieinhalb Stunden leidenschaftlich vorgetragener Schilderungen nicht müde und stellten dem Redner noch Fragen.

Für die gastgebende Nienburger Freimaurerloge bedankte sich deren Stuhlmeister Dr. med. Wilhelm C.F. Cohrs herzlich für den honorarfreien Vortrag bei Herrn Dr. Erös und seiner mitgereisten Gattin. Der „Kinderhilfe Afghanistan“ wurden 1.000 Euro als Spende der Gäste und der Loge für die weitere Projektarbeit überwiesen.

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“Informationen, Geschichte und Gerüchte” in Stade

Der Vorsitzende Gerd Carlson begrüßt die Anwesenden

Der Vorsitzende Gerd Carlson begrüßt die Anwesenden

Unter dem Leitsatz „300 Jahre Freimaurerei – 240 Jahre Freimaurerei in Stade – Informationen, Geschichte und Gerüchte“ veranstalteten die Brüder der Johannisloge „Friederike zur Unsterblichkeit“ im November eine Öffentlichkeitsveranstaltung in der Seminarturnhalle der Stadt Stade. 200 Gäste waren der Einladung gefolgt.

(Stade/hce) Den Abend mit vollbesetztem Haus begann der Vosrsitzende der Loge, Gerd Carlson, mit einer einfühlsamen Begrüßung. Speziell wurden der 1. Stellvertretende Bürgermeister, Herr Hartlef mit Gattin,  der ehemalige Stadtarchivar, Dr. Jürgen Bohmbach und das älteste Mitglied der Loge Gerhard Frankenstein (91) sowie die anwesenden Pressevertreter besonders begrüßt.

Nach der Begrüßung sprach der Distriktmeister Thomas Stuwe über „300 Jahre Freimaurerei und die erste Loge in Hamburg“. Es folgte  der Altstuhlmeister der „Friederike“, H.-Christian Esken; er berichtete über „Die Anfänge der Freimaurerei in Stade“ unter Einbeziehung der sozialen Verhältnisse der Zeit zum Ende des 19. Jahrhunderts.

Patrick Beier übernahm das Thema „Die Logenhäuser in Stade“. Den Zuhörern konnten die Gebäude mit Bildmaterial per Beamer nahegebracht werden, und es hat wohl so manchen Gast überrascht, welche Häuser im Laufe der Jahrhunderte als Logenhäuser genutzt wurden, Häuser, die es heute auch noch gibt, jedoch mit einer völlig anderen Nutzung.

Durch seine Kontakte zu der Familie des Dr. Reinhold Müller, der 1923 in die Loge „Friederike zur Unsterblichkeit“ aufgenommen wurde, konnte der Vorsitzende Gerd Carlson aus dessen Lebenserinnerungen aus den Jahren 1923 und 1924 zitieren. Es wurden die schöne Stadt Stade, aber auch die damaligen Stader Bürger in ihrer gesellschaftlichen Abgrenzung und „Steifheit“ humorvoll und doch deutlich beschrieben.

Die Referenten (v.l.) Thomas Stuwe, Rolf Grußendorf, Hans-Christian Esken, Jens Rusch, Gerd Carlson, Hellmut von Blücher und Patrick Beier

Die Referenten (v.l.) Thomas Stuwe, Rolf Grußendorf, Hans-Christian Esken, Jens Rusch, Gerd Carlson, Hellmut von Blücher und Patrick Beier

Einen weiteren Beitrag lieferten Rolf Grußendorf und Hellmut von Blücher zum Thema „Freimaurerei und Motorradfahren – geht das?“ Sie schilderten eindrucksvoll  die Geschichte  der “Masonic Biker“ und ihre persönlich erlebten Eindrücke.

Schließlich erhielt Jens Rusch das Wort, um zum Thema „Mythen und Gerüchte“ zu sprechen. Es war ihm wichtig darauf hinzuweisen, dass viele Informationen über die Freimaurerei im Internet  kritisch zu sehen sind und mancher geschriebener Unsinn gar nicht korrigiert werden kann. Daher sei es nützlich, sich der Informationen zu bedienen, die von erfahrenen Freimaurern geliefert werden. Im Kern seiner Ausführungen verwies er auf die Internetseite „Freimaurer-Wiki“, die er vor 10 Jahren – zunächst allein, später mit weiteren Brüdern – entwickelt hat und ständig fortentwickeln wird. Die Freimaurer-Wiki umfasst mittlerweile annähernd 5000 Inhaltsseiten und hat bisher über 30 Millionen Seitenzugriffe.

Mit einem Schlusswort, in dem noch einmal die Ideale und die Ziele der Freimaurerei herausgestellt wurden, beendete der Gastgeber das offizielle Programm und lud die Gäste ein, mit den Brüdern der „Friederike“ ins Gespräch zu gehen, um weitere Informationen zu erhalten. Es ergab sich schnell eine intensive und angeregte Unterhaltung, die fast bis Mitternacht dauerte. Eine dezente Klaviermusik des Pianisten Frederik Feindt begleitete diesen letzten Abschnitt der Veranstaltung.

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Ludwigshafener Freimaurer setzen gute Tradition fort

Rolf Kieninger empfängt den Scheck aus den Händen von Helmut Gayer, Vorsitzender der Ludwigshafener Freimaurerloge in Gegenwart von Irmgard Fleck (2.v.l.) und dem Schatzmeister der Loge, Heinz-Ulrich Schulz (2.v.r.)

Rolf Kieninger empfängt den Scheck aus den Händen von Helmut Gayer, Vorsitzender der Ludwigshafener Freimaurerloge in Gegenwart von Irmgard Fleck (2.v.l.) und dem Schatzmeister der Loge, Heinz-Ulrich Schulz (2.v.r.)

Die Ludwigshafener Loge “Pylon zur Leuchte am Rhein” unterstützt seit vielen Jahren das zur St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH gehörende lokale Hospiz “Elias”. Am 15.11.2017 übergaben die Brüder der Loge erneut eine Spende zur Unterstützung der Arbeit der Einrichtung.

(Ludwigshafen/cw) Das stationäre Hospiz “Elias” wurde 2005 als Einrichtung der St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH Ludwigshafen eröffnet. Seitdem es seine Arbeit mit den 8 freundlich gestalteten Patientenzimmern und zahlreichen modernen Details für eine liebevolle Begleitung und professionelle Pflege schwer erkrankter und sterbender Menschen aufnahm, unterstützen die Ludwigshafener Freimaurer diese Einrichtung.

Am 15.11.2017 trafen sich der Vorsitzende sowie der Schatzmeister und der Sekretär der Loge mit dem Leiter der Einrichtung, Herrn Rolf Kieninger und der Prokuristin des Trägers, Frau Irmgard Fleck, um einen Scheck in Höhe von 2.500 € zu übergeben. Die Sammlungen der Brüder aus dem vergangenen Jahr und ein Zuschuss des Freimaurerischen Hilfswerks haben dieses Engagement ermöglicht. “Es ist ein unverzichtbarer Beitrag der Bürgergesellschaft, mit Spenden unsere Arbeit zu ermöglichen”, sagte Rolf Kieninger. Die für die Finanzen der gemeinnützigen GmbH verantwortliche Frau Fleck erläuterte, dass Hospizeinrichtungen grundsätzlich nur 95% ihres Finanzbedarfs von den Versicherungsträgern erstattet bekommen. Für das Hospiz “Elias” bedeutet dies, dass jährlich mehr als 75.000 € an finanziellen Zuwendungen privater Spender zur Sicherstellung der Arbeiten notwendig sind.

Titel des von einem Bruder der Loge initiierten Buchprojektes zum zehnten Jubiläum des Hospiz

Titel des von einem Bruder der Loge initiierten Buchprojektes zum zehnten Jubiläum des Hospiz "Elias"

Die Brüder der “Pylon” sammeln aber nicht nur Geld für das “Elias”, sondern sind in vielfältiger Weise mit der Arbeit verbunden. Dazu zählen neben regelmäßig erbrachten ehrenamtlichen Arbeitsstunden im stationären Hospizbetrieb vor allem die aktive Beteiligung an öffentlichen Veranstaltungen. Höhepunkt dieser Arbeit war die durch einen Bruder der Loge initiierte Herausgabe eines Kunstbuches mit dem Titel “…der Tod treibt das Leben auf die Spitze”, das zum 10-jährigen Jubiläum des Hospizes im Jahr 2015 erschien. Zum gleichen Anlass wurde seinerzeit auch eine extra für den damaligen Festakt komponierte Symphonie des Karlsruher Komponisten Thomas Bierling uraufgeführt.

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Großer Erfolg beim Tag der offenen Tür in Darmstadt

Darmstadt Mathildenhöhe Foto: fotolia, pure-life-pictures

Darmstadt Mathildenhöhe Foto: fotolia, pure-life-pictures

Das hat das Darmstädter Logenhaus in seiner langen Historie noch nie erlebt: Die älteste Darmstädter Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ ludt erstmals in ihrer über 200 Jahre alten Geschichte zu einem „Tag der Offenen Tür“ ein.

(Darmstadt/fr) Rund 500 Bürger folgten an einem Sonntag der Einladung der Brüder und Schwestern. Sie besichtigten die aufwendig renovierten und wieder eröffneten repräsentativen Räumlichkeiten, informierten sich über die drei im Logenhaus arbeitenden Bauhütten, nahmen an zwei Bücher-Lesungen teil und staunten über vorgeführte Zaubertricks und demonstrierte Mentalmagie. Der Darmstädter Bridgeclub, Mieter der Räumlichkeiten, informierte darüber hinaus die Besucher über das faszinierende Kartenspiel.

Der Tag endete mit einer Geburtstagsparty für den Hausintendanten der Loge. An ihr nahmen zahlreihe Mitglieder des „Theaters Moller-Haus“ teil, das im unteren Geschoss des Logenhauses seine Veranstaltungsräume hat.

Als erstes auf dem Programm stand die feierliche Wiedereröffnung des „Moller-Hauses“ mit dem Durchschneiden des roten Bandes durch die Hauseigentümer, Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch und dem Meister der Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“, Armin Hirth. Anschließend fanden Führungen durch das Haus mit Besichtigung der Theaterräumlichkeiten im Erdgeschoss und des Darmstädter Logenhauses im Obergeschoss statt. Zu diesem Anlass stellten sich die drei Darmstädter Logen “Johannes der Evangelist zur Eintracht” (Alte Freie und Angenommene Maurer von Deutschland), “Zum Flammenden Schwert” (Große Landesloge von Deutschland / Freimaurerorden) und “Vier Elemente im Licht” (Feminine Loge) mit Roll Up’s, Infotischen, einer Videopräsentation und Durchführung eines kurzen Zeremoniells im Tempelraum vor. Im Anschluss gab es eine Lesung durch Baronin Riedesel aus ihrem Buch „Geisterkinder“. Sie berichtete an Hand von Originaldokumenten über die Sippenhaft der in einem Kinderheim, in Gefängnissen und Konzentrationslagern versteckten Angehörigen der ermordeten Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944. Andreas Bummer stellte die kosmopolitischen Vision einer globalen Demokratisierung und Schaffung eines Weltparlamentes bei den Vereinten Nationen vor, niedergeschrieben von Jo Leinen und ihm in dem Werk „Das demokratische Weltparlament“. Abschließend gab es Zauberei und Mentalmagie für Alt und Jung, vorgeführt von Florian und  Janina Scholz, Mannheim sowie eine Demonstration des Bridge-Spiels durch den Darmstädter Bridgeclub.

Die Mitglieder der Loge, an ihrer Spitze deren Vorsitzender Armin Hirth, zogen am Ende ihres ersten „Tages der Offenen Tür“ eine uneingeschränkt positive Bilanz. 500 Besucher, interessante Gespräche, neue Kontakte in die Stadt hinein und zu ihren Repräsentanten, u.a. zum direkten Nachbarn, dem Darmstädter Staatstheater und seinem Intendanten. Im Oktober 2018 wird dort Bruder Mozarts  „Zauberflöte“ zur Aufführung kommen. Über beidseitige Kooperationsmöglichkeiten wird derzeit nachgedacht.

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Neujahrsempfang der Düsseldorfer Logen

v.L.n.R. Bürgermeister Karen-Jungen, Kulturdezernent Lohe, Eduardo Flores Bermudez, Barbara Rüth, Michael Meckel

v.L.n.R. Bürgermeister Karen-Jungen, Kulturdezernent Lohe, Eduardo Flores Bermudez, Barbara Rüth, Michael Meckel

Die neun Düsseldorfer Logen hatten sich vor zwei Jahren entschieden, das Jubiläumsjahr 2017 der modernen Freimaurerei, gemeinsam und lehrartübergreifend gebührend zu feiern. Am 8. Januar 2017 fand die erste öffentliche Veranstaltung mit dem Neujahrsempfang in der Düsseldorfer Tonhalle statt. Zu diesem Anlass wurden alle Logen-Mitglieder im Rheinland sowie die Großmeister innerhalb der Vereinigten Großlogen von Deutschland und der Frauen-Großloge von Deutschland eingeladen.

Um 11.00 Uhr kamen trotz Eiseskälte und Glatteis knapp 270 Freimaurer/Innen und Gäste zusammen. Nach einem Sektempfang moderierten Sr. Barbara Rüth, Stuhlmeisterin der Freimaurerinnenloge Constantia und Br. Michael Meckel, Stuhlmeister der Loge Rose und Akazie die Veranstaltung mit viel Charme und Wärme. Die Grußworte des Oberbürgermeisters der Stadt Düsseldorf wurden von Bürgermeister Günter Karen-Jungen und vom Düsseldorfer Kulturdezernenten Herrn Hans-Georg Lohe überbracht. Letzterer hat besonders die Verknüpfung von Kultur, Musik und Freimaurerei unterstrichen.

Bei der anschließenden Ansprache von Br. Eduardo Flores Bermudez als Vertreter des Großmeisters der VGLvD stellte er die Bedeutung und Tragweite der VGLvD im In- und Ausland anhand von einigen Beispielen dar. Besonders hervorzuheben ist “das neue Gesicht der modernen Freimaurer in Deutschland”. Er unterstrich auch sehr energisch, dass die Freimaurer, die sich durch Bescheidenheit und Brüderlichkeit auszeichnen, aber ebenso eine wichtige Leadership-Rolle in unserer Gesellschaft führen.

Sr. Antje Hansen, Großmeisterin der Frauen-Großloge von Deutschland, rief dazu auf, sich persönlich unbedingt und immer einzumischen, wenn pauschalisiert werde, Fakten verdreht oder schlicht Behauptungen aufgestellt würden. “Wir sollten nicht der Versuchung erliegen, uns im Gestern bequem einzurichten oder Freimaurerei als etwas zu betrachten, das man nur für sich selbst tue”, Freimaurer seien schließlich aufgerufen, sich heute in der Welt zu bewähren. Dazu gehöre auch eine zeitgemäße Darstellung und Verkörperung und immer wieder der engagierte Diskurs.

v.L.n.R. Michael Meckel,  Günter J. Stolz, Arnim Schneider, Antje Hansen

v.L.n.R. Michael Meckel, Günter J. Stolz, Arnim Schneider, Antje Hansen

Der zugeordnete Großmeister der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer, Br. Arnim Schneider, brachte sehr deutlich zum Ausdruck, dass die moderne Freimaurerei sehr wohl politisch, wenn auch nicht parteipolitisch, ist. Um den Zielen der Freimaurerei gerecht zu werden ist eine engagierte Einmischung und Tatkraft unablässig. Er setzt sich für die Zusammenarbeit und den regen Austausch aller Logen, wie sich das hier in Düsseldorf sehr positiv entwickelt hat, ein.

Br. Günter Scholz überbrachte die Grüße und Wünsche der Großen Landesloge der Freimaurer. Er beglückwünschte die Düsseldorfer Logen, dass sie unabhängig der Lehrarten, durch ihre Beiträge gleiche Schwerpunkte setzten und damit die Bruderkette der Freimaurerei erlebbar wird. Als besonderes Ausrufezeichen appelliert er an alle, dass wir Freimaurer auf die Erhaltung der Freiheit in unserem Gemeinwesen achten und dafür einstehen müssen.

In seiner großartigen Neujahrsansprache referierte Br. (Dr.) Hans-Günter Wachtmann über “Die geschichtliche Entwicklung der Freimaurerei”. Er bezog sich hierbei u.a. auch auf den mitreißenden Appell des Freimaurers Br. Carl von Ossietzky: “Wir sind alle Mittler zum Leben. Wir wollen die Gemeinschaft der Menschen freudig als die Grundlage unserer Sittlichkeit anerkennen, wir wollen Mitkämpfer, Förderer und Führer all jener Bewegungen sein, in denen ein freies Menschentum nach sinnvoller Gestaltung des Daseins strebt, sei es in bewährten alten, sei es in neuen Formen”.

Zwischen den Ansprachen begeisterte das erfolgreiche Streichquartett „Panta Rhei“ mit einer virtuosen Musik.

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Potsdamer Loge unterstützt Kinderhospizarbeit in Brandenburg

Übergabe der Spende an die Björn Schulz-Stiftung

Übergabe der Spende an die Björn Schulz-Stiftung

Im Dezember 2016 überreichte die Potsdamer Loge „Stern von Sanssouci“ im Rahmen ihres jährlichen „Sternenfest“ auf dem Pfingstberg dem Vertreter der Björn-Schulz-Stiftung eine Spende zur Förderung der Hospizarbeit in Brandenburg.

Die Spende wurde durch die Brüder der Loge „Stern von Sanssouci“ wie auch das freimaurerische Hilfswerk ermöglicht. “Die Brüder unserer Loge sind stolz darauf, dass es ihnen wiederholt gelungen ist, der Björn Schulz Stiftung bei ihrer Arbeit zum Wohle des Kindes zu unterstützen. Die Spende kommt dem Projekt „Eltern-Kind-Café“ in Brandenburg zugute, bei dem ich selbst als ehrenamtlicher und ausgebildeter Familienbegleiter für dieStiftung mitwirke. Da sich dieses Projekt nur über Spenden finanziert, trägt die Spende maßgeblich zur Weiterführung des Eltern-Kind-Café bei”, so der Sprecher der Loge. Bei diesem Projekt werden im vierzehntägigen Abstand in einer Brandenburger Klinik, Eltern und Kinder bei Kuchen und Kaffee zum Basteln, Singen, Spielen oder auch zum gemeinsamen Schweigen eingeladen. “Gerade in schwierigen Zeiten ist es unsere Pflicht, der Not nicht den Rücken zu zuwenden und zu helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird”, so die Loge.

Die Loge wird die Verbindung zur Stiftung weiter intensivieren und auch weiterhin Spenden sammeln.

Jürgen Schulz gründete, nachdem sein Sohn Björn mit nur sieben Jahren an Leukämie verstorben war, den Verein Kinderhilfe, aus dem 1996 die Björn-Schulz-Stiftung hervorging. Die Björn-Schulz-Stiftung unterstützt Familien mit lebensbedrohend erkrankten Kindern und jungen Erwachsenen ab dem Zeitpunkt der Diagnose, während des Krankheitsverlaufes und über den Tod des Kindes hinaus.

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