Potsdamer Loge unterstützt Kinderhospizarbeit in Brandenburg

Übergabe der Spende an die Björn Schulz-Stiftung

Übergabe der Spende an die Björn Schulz-Stiftung

Im Dezember 2016 überreichte die Potsdamer Loge „Stern von Sanssouci“ im Rahmen ihres jährlichen „Sternenfest“ auf dem Pfingstberg dem Vertreter der Björn-Schulz-Stiftung eine Spende zur Förderung der Hospizarbeit in Brandenburg.

Die Spende wurde durch die Brüder der Loge „Stern von Sanssouci“ wie auch das freimaurerische Hilfswerk ermöglicht. “Die Brüder unserer Loge sind stolz darauf, dass es ihnen wiederholt gelungen ist, der Björn Schulz Stiftung bei ihrer Arbeit zum Wohle des Kindes zu unterstützen. Die Spende kommt dem Projekt „Eltern-Kind-Café“ in Brandenburg zugute, bei dem ich selbst als ehrenamtlicher und ausgebildeter Familienbegleiter für dieStiftung mitwirke. Da sich dieses Projekt nur über Spenden finanziert, trägt die Spende maßgeblich zur Weiterführung des Eltern-Kind-Café bei”, so der Sprecher der Loge. Bei diesem Projekt werden im vierzehntägigen Abstand in einer Brandenburger Klinik, Eltern und Kinder bei Kuchen und Kaffee zum Basteln, Singen, Spielen oder auch zum gemeinsamen Schweigen eingeladen. “Gerade in schwierigen Zeiten ist es unsere Pflicht, der Not nicht den Rücken zu zuwenden und zu helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird”, so die Loge.

Die Loge wird die Verbindung zur Stiftung weiter intensivieren und auch weiterhin Spenden sammeln.

Jürgen Schulz gründete, nachdem sein Sohn Björn mit nur sieben Jahren an Leukämie verstorben war, den Verein Kinderhilfe, aus dem 1996 die Björn-Schulz-Stiftung hervorging. Die Björn-Schulz-Stiftung unterstützt Familien mit lebensbedrohend erkrankten Kindern und jungen Erwachsenen ab dem Zeitpunkt der Diagnose, während des Krankheitsverlaufes und über den Tod des Kindes hinaus.

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Frankfurter spendet fast 12.000 Euro für Kinderhospiz

Angela Möschter, Katrin Winter und Rolf Keil

Angela Möschter, Katrin Winter und Rolf Keil

Es ist bereits das dritte Mal, dass Autor Rolf Keil den Erlös aus seinem Buchverkauf dem Frankfurter Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) spendet. Rolf Keil hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schriften des Frankfurter Kinderarztes Emil Selter (1901-1976), Gründer der Frankfurter Lessing Loge, im Eigenverlag zu publizieren.

Selter hatte sich um die Wiedergründung der Freimaurerei in Deutschland sehr bemüht und viel Einsatz für die Loge Lessing, die 1945 von ihm gegründet wurde, gezeigt. Seine zahlreichen Aufzeichnungen, Artikel und Vorträge werden nun von Rolf Keil aufgearbeitet. 2015 erschien „Emil Selter. Von der Freiheit eines Freien Maurers“, das den Brüdern der Logen in Deutschland zum Verkauf angeboten wird. In diesem Jahr konnte Rolf Keil Angela Möschter, Öffentlichkeitsarbeit, und Katrin Winter, Koordinatorin vom AKHD in Frankfurt, stolze 4300 € überreichen. Über diese großherzige Spende freuten sich die Mitarbeiterinnen des AKHD sehr. Insgesamt hat Rolf Keil, Altstuhlmeister der Loge, in den vergangenen Jahren 11880 € gespendet. „Ich bin seit dem 1. Dezember Teil des Teams und freue mich, so engagierte Menschen wie Rolf Keil kennenzulernen“, betont Angela Möschter. „Die Verwendung des Erlöses hätte Emil Selter bestimmt gut geheißen“, erläutert Rolf Keil, „denn Emil Selter verlor auf tragische Weise seinen nur 8jährigen einzigen Sohn“.

Ziel des ambulanten Kinderhospizdienstes ist es, die Lebensqualität der betroffenen Kinder und ihrer Familien zu verbessern. Die qualifizierten ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen begleiten die gesamte Familie ab der Diagnose, im Sterben und über den Tod hinaus. Sie orientieren sich dabei an den Bedürfnissen der Familien, für die das Angebot kostenfrei ist. Die Kernaufgabe liegt in der alltagspraktischen Unterstützung und Entlastung, der Förderung der Selbsthilfe sowie der Schaffung von Gesprächsangeboten.

Im Frankfurter Dienst, der 2006 eröffnet wurde, werden 28 Familien begleitet. Es sind 45 ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen in der Begleitung, der Öffentlichkeitsarbeit und im Büro im Einsatz. Die betroffenen Familien wohnen in Frankfurt, im Rhein-Main-Gebiet.

Der Dienst finanziert sich überwiegend durch Spenden. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt/Rhein-Main ist einer von über 20 Diensten des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. mit Sitz in Olpe (NRW).

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