Stolpersteinverlegung für Bruder Gustav Tugendreich und seine Familie in Berlin

Im Beisein seines Sohnes Tom (Thomas) Tugendreich und zahlreicher weiterer Teilnehmer wurden am 13. Juli 2019 in Berlin Stolpersteine für die Familie Tugendreich (Dr. Gustav, Brigitte, Irene und Thomas Tugendreich) verlegt.

Berlin (ab). Begleitet wurde er dabei von Benjamin Kuntz, der eine Biografie über das Leben von Gustav Tugendreich veröffentlichte.

Dr. Gustav Tugendreich, geboren am 21. Oktober 1876 in Berlin, war Bruder der Loge Victoria und ein sehr renommierter Kinderarzt, Sozialhygieniker und Pionier des öffentlichen Gesundheitswesens. Gustav Tugendreich, begeisteter Leser von Goethe und Schiller, wurde am 14.12.1922 in die Loge Victoria und in den Bund der Freimaurer aufgenommen.

Als junger Assistenzarzt arbeite er zuerst in einem städtischen Kinderasyl und Waisenhaus. Im Ersten Weltkrieg war er Arzt an der Front und leitete von 1906 bis 1909 die neu gegründete Säuglingsfürsorgestelle in Berlin Prenzlauer Berg.

1937 emigrierte Gustav Tugendreich nach London und von dort 1938 in die Vereinigten Staaten. Die Nationalsozialisten entzogen ihm die Kassenzulassung am 9. Dezember 1938. Gestorben ist er am 21.01.1948 in Los Angeles und wurde auf dem Hollywood Forever Cemetery bestattet.

Seiner Schwester Brigitte schrieb Gustav Tugendreich folgende Verse, frei zitiert von Thomas Tugendreich während der Stolpersteinverlegung:

„Im Leben geht’s oft stürmisch zu,
Du stehe fest, Du bleibe Du,
gibt Dir das Leben einen kleinen Klaps,
so wehre Dich, das wünscht Dein Paps!“

Mehr über die Biografie über das Leben von Gustav Tugendreich finden Sie hier: https://www.hentrichhentrich.de/buch-gustav-tugendreich.html

Mehr über das Schicksal von Thomas Tugendreich, seiner Familie und weiterer jüdischer Brüder der Loge Victoria sind in der neuen Ausgabe des Gedenkbuches über das Schicksal der Brüder der Loge Victoria im Nationalsozialismus zu lesen: https://loge-victoria.org/neue-ausgabe-des-gedenkbuches-zum-schickal-der-brueder-der-loge-victoria-im-nationalsozialismus-erschienen/

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Vortragsveranstaltung „Humanitäre Freimaurerei in Berlin“

Kenan Yilmaz (mittig, MvSt. der Loge Victoria) mit Ulrich Schürmann (evangelischer Vorsitzender der GCJZ) und Jael Botsch-Fitterling (jüdische Vorsitzende der GCJZ)

Fast 100 Gäste erschienen am 23. Mai im Logenhaus der Peter-Lenné-Str. anlässlich der gemeinsamen Veranstaltung der Loge Victoria in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. (GCJZ).

Berlin. (ab) Der Abend wurde dem Schicksal der jüdischen Brüder der Johannisloge Victoria während des nationalsozialistischen Terrors gewidmet. Dies erfolgte im Rahmen der Themenreihe „Freimaurerei und Religion“ im Maurerjahr 2018/2019 und anlässlich der Veröffentlichung der neuen Ausgabe des Gedenkbuches über das Schicksal der Brüder der Loge Victoria im Nationalsozialismus. Begleitet wurde der Abend durch die Klezmer-Band “Klezbanda” aus Berlin unter der Leitung des bekannten Klezmer-Musikers Jossif Gofenberg.

Nach Grußworten des Meister vom Stuhl der Loge “Victoria” Kenan Yilmaz und dem evangelischen Vorsitzenden der GCJZ, Herrn Ulrich Schürmann, leitete Br. Carl C. mit seinem Vortrag zur humanitären Freimaurerei und dem Erbe der Loge Victoria ins Thema ein.

„Nach der Nazi-Barbarei und der menschengemachten Menschheitskatastrophe der Schoah, bekam unser Land eine zweite Chance; die Chance, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen“, erinnerte Br. Carl C. anlässlich des Jahrestages des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland, das auf den Tag genau vor 70 Jahren in Bonn verkündet wurde. Vor diesem Hintergrund schilderte er die Geschichte der Loge “Victoria” im Ringen um die Öffnung der preußischen Freimaurerei für Nichtchristen und gegen das Wüten von Vorurteilen. Zwar sei der Zweck der humanitären Freimaurerei die Verstandes- und Herzensbildung im Zusammenhang einer sittlichen Selbsterziehung. Aber dieser Zweck sei auch nicht völlig unpolitisch – zumal in Zeiten, in denen Grundwerte des Humanismus und der Aufklärung erodieren. „In solchen Zeiten muss sich eine symbolische Bauhütte am Menschheitstempel ihres Anspruches und ihrer Verpflichtung erinnern. Allzumal an einem Tag, an dem eine Errungenschaft gefeiert wird, die wieder in Gefahr ist“, wie er in seinem Vortrag betonte.

Bis 1892 war das christliche Bekenntnis die Voraussetzung für die Aufnahme in eine preußische Freimaurerloge. Erst mit der Gründung der Loge Victoria erhielten Juden in Berlin die Möglichkeit Mitglied einer Freimaurerloge zu werden: Die 1892 durch Br. Hermann Settegast und 28 weiteren Brüdern gegründete Victoria war die erste „humanitäre“ Freimaurerloge in Preußen, die als solche freie Männer von gutem Ruf ohne Ansehen der Konfession und Abstammung aufnahm.

„Nach vier Jahrzehnten des Wachstums, der Blüte und der Konsolidierung löste sich die Loge Victoria aber unter dem Druck des nationalsozialistischen Terrors im Mai 1933 auf und für viele ihrer vornehmlich jüdischen Brüder begann eine schreckliche Leidenszeit“, wie Br. Ingo D. in seinem Vortrag über das Schicksal der Brüder der Johannisloge Victoria Nr. 492 im Orient Berlin im Nationalsozialismus berichtete. Für 193 Brüder der »Victoria« begann die Schoah – die „Heimsuchung“ oder „große Katastrophe“, die über die deutsche und europäische Judenheit hereinbrach.

In seinem 45-minütigem Vortrag stellte Br. Ingo D. die neuesten Ergebnisse seiner aufwendigen Recherchen zum Schicksal der Brüder vor, die in der aktuellen Ausgabe seines Gedenkbuches veröffentlicht worden sind. Über fünf Jahre sind seit der letzten Ausgabe im Jahr 2013 vergangen. In dieser Zeit konnte die Loge Victoria dank seiner aufwendigen Recherche in Archiven, aber auch dank moderner genealogischer Datenbanken wie Ancestry weitere Schicksale der jüdischen Brüder der Loge Victoria klären. Bei ihren Nachforschungen wurde die Victoria von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V., deren Geschäftsführer Herrn Grimm und dem Vorstand Herrn Ulrich Schürmann moralisch unterstützt und ermutigt.

„Mögen die tragischen Schicksale unserer Brüder und ihrer Familienangehörigen uns Mahnung für unsere Zukunft sein und uns in unserer Haltung, Toleranz zu üben und zu fördern, bestärken“, mahnte Br. Ingo D. im Schlusswort.

Heute beträgt die Mitgliederzahl der Loge Victoria wieder fast 60 Mitglieder; dabei ist ihre konfessionelle Zusammensetzung heterogener als je zu vor. Ein Beispiel dafür ist der amtierende Meister vom Stuhl Kenan Yilmaz: Er ist Deutscher mit türkischen Wurzeln, aufgewachsen und beruflich nach wie vor aktiv in Berliner „Problembezirken“. “Aufgenommen wurde ich in die Loge Victoria mit weit geöffneten Armen, wofür ich bis heute sehr dankbar bin”, wie er in seinem Grußwort betonte.

Die neue Ausgabe des Gedenkbuches zum Schicksal der Brüder im Nationalsozialismus kann auf der Homepage der Loge heruntergeladen werden.

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Raoul Wallenberg, B‘nai B’rith Berlin, zu Gast bei der Loge Victoria

V. l. n. r.: Dr. András Kain (Präsident der Raoul Wallenberg Loge, B’nai B’rith Berlin), Kenan Yilmaz (Meister vom Stuhl der Freimaurerloge Victoria in Berlin), Lala Süsskind (Schwester der B’nai B’rith Raoul Wallenberg Loge, ehem. Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.)

Über 40 Brüder und Gäste hörten aufmerksam zu, als Dr. András Kain am 26. Februar im Logenhaus der Peter-Lenné-Str. über das humanitäre Engagement der B’nai B’rith - der „Kinder des Bundes“ - im Allgemeinen und der Berliner Raoul Wallenberg Loge berichtete.

Berlin. (ab/cmc) Der Gästeabend mit Gastvortrag des Präsidenten der B’nai B’rith Raoul Wallenberg Loge fand im Rahmen der Themenreihe der Berliner Loge “Victoria” statt, die in diesem Maurerjahr unter der Überschrift „Freimaurerei und Religion“ steht. Der Abend ermöglichte es den Anwesenden, sowohl Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten zwischen B’nai B’rith und der Freimaurer-Loge “Victoria” als auch Unterschiedliches und Trennendes kennen zu lernen.

B’nai B’rith wurde im Jahre 1843 in New York von zwölf jüdischen Freimaurern aus Deutschland gegründet und widmet sich der Förderung von Toleranz, Humanität und Wohltätigkeit sowie jüdischer Identität. Obwohl sie von Freimaurern gegründet wurde, ist B’nai B’rith keine freimaurerische Vereinigung, sondern ein “freimaurerähnlicher”, karitativ und gesellschaftspolitisch tätiger Orden. Mit seinem karitativen Schwerpunkt ist B’nai B’rith eher mit den Odd Fellows und als jüdische Organisation zur Förderung jüdischer Identität eher mit dem evangelisch-christlichen Johanniter-Orden oder dem katholisch-christlichen Malteser-Orden vergleichbar. Wie bei den Odd Fellows gibt es auch bei B’nai B’rith Männer- und gemischte Logen. Zu Letzteren gehört die Berliner Raoul Wallenberg Loge.

Die Gründung der ersten deutschen B’nai-B’rith-Loge erfolgte 1882 in Berlin. Dies geschah in einer Zeit, als der Antisemitismus, den der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm – der spätere 99-Tage-Kaiser Friedrich III. – als „Schmach des Jahrhunderts“ bezeichnete, bis in die Freimaurerei reichte und die altpreußischen Freimauererlogen keine Juden aufnahmen.

Aufgrund der beschriebenen Unterschiede zu Freimaurerlogen konnte B’nai B’rith aber jüdischen Freimaurern in Preußen keine freimaurerische Heimat bieten. Dazu bedurfte es der Öffnung der Freimaurerei in Preußen für Nichtchristen, die zehn Jahre später, im Jahre 1892, durch die Gründung der humanitären Freimaurerloge Victoria erfolgte. Durch ihre Geschichte hat die Freimaurerloge Victoria wiederum mit B’nai-B’rith mehr als nur die humanitäre Zielsetzung und die Organisation in einer Loge gemeinsam: Da die Victoria die erste Freimauerloge in Preußen war, die Juden aufnahm und auch bis 1933 zu den wenigen Berliner Logen gehörte, die Nichtchristen offenstanden, waren in ihrer Bruderschaft vor der Shoah die jüdischen Brüder in der Mehrheit. Entsprechend hart traf die Nazi-Barbarei auch die Victoria, die in der Shoah mindestens 45 Brüder verlor.

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Konzertnachmittag der Loge Victoria in Berlin

Die Künstler Steven Desroches, Cyril Assaf und Marisca Mulder (v.l.n.r.) mit dem MvSt Kenan Yilmaz

Die Johannis-Freimaurerloge Victoria feierte Ihr diesjähriges Rosenfest am 2. Juni, das mit einem Konzertprogramm mit Werken freimaurerischer Komponisten und Autoren für die Brüder, Schwestern und weiteren geladenen Gästen eingeleitet wurde.

(Berlin/ab) Die Künstler Marisca Mulder (Sopran), Cyril Assaf (Bassbariton) und Steven Desroches (Klavier) wählten dafür Klavierstücke, Opernarien und Lieder aus, die von freimaurerischen Musikern komponiert bzw. deren Texte von freimaurerischen Autoren geschrieben wurden.

Start des Konzertes mit Mozart, über Liszt und Haydn bis zu Cherubini

Das Konzert im großen Festsaal des Logenhauses in der Peter-Lenné-Strasse begann mit einer Auswahl aus den Werken Wolfgang Amadeus Mozarts mit den Grundmotiven der Liebe, Vergebung, Freundschaft, aber auch Pflichten. Cyril Assaf leitete mit der im Bassbariton gesungenen Arie „In diesen heiligen Hallen“ aus der Zauberflöte ein, um dann im Duett zusammen mit Marisca Mulder in den Rollen als Papageno, dem Vogelfänger, und Pamina, der Tochter der Königin der Nacht, mit Ihren beeindruckenden Stimmen das Stück „Bei Männern“ darzubieten.

Auch aus der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ von Bruder Mozart hörten die anwesenden Gäste ein wunderschönes Stück. Marisca Mulder sang die Arie „Dove sono i bei momenti“ („Wo sind die schönen Momente geblieben“). Darin erinnert sich die Gräfin an die schönen Zeiten der Zärtlichkeit und der Liebe mit dem Grafen, die nicht mehr vorhanden sind, weil der Graf hinter seinem Zimmermädchen Susanna her ist.

Abgeschlossen wurde die Auswahl von Mozart mit dem von Steven Desroches gespielten Klavierstückes „Fantasie in d-Moll“ und der Register-Arie „Don Giovanni“ aus der italienischsprachigen Oper, gesungen von Cyril Assaf.
Fortgesetzt wurde das Konzert von Marisca Mulder mit „Oh, quand je dors! (de: Ach! Wenn ich schlafe), ein französischsprachiges Lied von Bruder Franz Liszt. Der Text ist ein Gedicht des französischen Dichters Victor Hugo.
Die nächsten Stücke wurden aus den Werken des Bruders Joseph Haydn ausgewählt. Die Arie des Raphael „Nun scheint in vollem Glanze der Himmel“ (Cyril Assaf) und das Duett von Adam und Eva „Von deiner Güt“ (Cyril Assaf und Marisca Mulder) aus dem Oratorium für drei Solostimmen, Chor und Orchester „Die Schöpfung“.

Auch von Bruder Luigi Cherubini war Liebliches zu hören. Die Arie der Medea „Dei tuoi figli“ (de: Von deinen Kindern) aus der gleichnamigen italienischen Oper „Medea“ wurde wunderbar vorgetragen von Marisca Mulder. Darin erinnert Medea ihren ehemaligen Mann Jason an ihre frühere Liebe und die Opfer, die sie ihm zuliebe gebracht hatte. Die beiden heirateten, flohen gemeinsam nach Korinth und bekamen zwei Kinder. Einige Jahre später verliebte sich Jason in die Tochter des korinthischen Königs Creone und verstieß Médée, um diese heiraten zu können. Die Kinder blieben bei Jason, um am Königshof erzogen zu werden. Medea flieht in der Arie Jason auf den Knien an, Mitleid mit ihr als verlassener Mutter zu haben.

Johann-Wolfgang Goethe und Alexander Puschkin

Aus der französischsprachigen Oper „Faust“ von Charles Gounod nach dem gleichnamigen deutschsprachigen Werk von Bruder J.W. von Goethe hörten die Gäste von Cyril Assaf und Marisca Mulder die erste Arie des Méphistophélès „Le veau d’or“ (de: Das Goldene Kalb) und die Arie der Marguerite „Juwelenarie“. Im dritten Akt der am 19. März 1859 in Paris (Théâtre Lyrique) uraufgeführten Oper legt Méphistophélès in Begleitung von Faust ein Schmuckkästchen vor Marguerites Türe ab, um ihre Aufmerksamkeit für seinen Schützling zu erheischen. In der so genannten Juwelenarie («Ah! Je ris de me voir») erkennt die schöne Frau, dass sie einen noch unbekannten Verehrer hat. Sie probiert den Schmuck an und genießt ihre Verwandlung im Spiegel.

Nach den Stücken aus dem Faust setzte Cyril Assaf mit „Ein jeder kennt die Lieb auf Erden“ fort. Mit diesen Worten fängt die Arie des Fürsten Gremin im dritten Akt der russischsprachigen Oper „Eugen Onegin“ an. Sie wurde von Pjotr Illjisch Tchaikowsky nach einem Versroman von Bruder Alexander Puschkin komponiert. Darin stellt der Fürst seine junge Gattin Tatjana vor und schildert sein Glück mit ihr.

Krönender Abschluss mit Bruder George Gershwin

Einer der vielen Höhepunkte des Nachmittags war das von Steven Desroches am Klavier inszenierte „Three Preludes“ von George Gershwin aus dem Jahr 1926. Gebannt und fasziniert lauschten die Gäste den Klängen. Steven Desroches verstand es meisterhaft, den Gästen die Nuancen des Stückes mit all seinen kühnen Modulationen und seiner erweiterten Harmonik in Form von Stilelementen des Jazz.

„Summertime“ ist der Titel der bekanntesten Arie aus der Oper „Porgy and Bess“ von Bruder George Gershwin, der von Marisca Mulder interpretiert wurde. Es handelt sich um ein Wiegenlied, das Clara für ihr Kind singt. Diese Arie ist mittlerweile als eigenständiges Lied berühmt geworden und gilt als das meist gecoverte Jazz- und Popstandard.

Den Konzertnachmittag beendeten Cyril Assaf und Marisca Mulder mit dem Duett „Bess you is my woman now“ (de: Bess du bist jetzt meine Frau). Die Oper „Porgy and Bess“ von Bruder George Gershwin schildert das Leben von Afroamerikanern in der Hafenstadt Catfish Row in Charleston um 1870. In diesem Duett drücken die beiden Hauptcharaktere ihre Liebe zueinander aus und versprechen sich, immer zusammen zu bleiben.

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Victoria-Loge Berlin spendet Einnahmen

Übergabe der Spende durch Sascha Klein an das Kinder Palliative Care Team

Übergabe der Spende durch Sascha Klein an das Kinder Palliative Care Team

Seit Jahren ist die Berliner Loge “Victoria” auf einem Berliner Weihnachtsmarkt aktiv. Den beträchtlichen Erlös spendete sie mit Unterstützung des Freimaurerischen Hilfswerks und der Großloge A.F.u.A.M.v.D. an karitative Organisationen der Stadt.

(Berlin/ab) Wie in den Vorjahren war die Loge “Victoria” am zweiten Adventswochenende 2017 auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt in Berlin-Neukölln mit einem Glühweinstand vertreten. Während das Licht der Petroleumlampen den Richardplatz mit zunehmender Dämmerung erhellte, verkauften die Brüder den selbst gemischten Glühwein an die durstig am Stand wartenden Gäste. Zusammen mit Zuschüssen durch das Freimaurerische Hilfswerk (FHW) und der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland konnten insgesamt 6.500 Euro für karitative Zwecke an die Berliner Obdachlosenhilfe e.V., an das Kinder Palliative Care Team (KinderPaCT Berlin) der Björn Schulz STIFTUNG und dem Ricam Hospiz in Berlin gespendet werden.

Zusammen mit einem Zuschuss des Freimaurerischen Hilfswerks (FHW) spendete die Victoria 3.000 Euro an das Kinder Palliative Care Team (KinderPaCT Berlin) der Björn Schulz STIFTUNG. Seit dem 1. April 2013 bietet die Björn Schulz Stiftung gemeinsam mit der Charitè die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an.

Eine Spende in Höhe von 3.000 Euro leistete die Loge Victoria an die Berliner Obdachlosenhilfe e.V., die durch die Großloge A.F.u.A.M.v.D. bezuschusst wurde. Die Mitglieder und Helfer der Obdachlosenhilfe leben den Wert der Humanität durch die direkte Unterstützung der Bedürftigen auf den Straßen Berlins.

Eine dritte Spende in Höhe von 500 Euro überreichten die Brüder dem Ricam Hospiz in Berlin. Das Ricam Hospiz begleitet sterbenskranke Menschen und deren Angehörige, wo immer sie leben – zu Hause, im Pflegeheim, im Krankenhaus und im eigenen, stationären Hospiz. Ihre Arbeit ist darauf ausgerichtet, körperliche und seelische Belastungen zu lindern und ein Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

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