Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (A.F.u.A.M.v.D.)

Wolfenbütteler Freimaurer spenden 7.000 Euro an Pflegeheim-Mitarbeiter

Internet-Redaktion
Wolfenbütteler Freimaurer spenden an Mitarbeiter von Pflegeheimen

"Helden des Alltags" werden die Mitarbeiter in Pflegeheimen genannt. Eine schöne Wertschätzung, aber für Lobe kann man sich nichts kaufen. So dachten auch die Brüder der Wolfenbütteler Loge und spendeten. Für die Mitarbeiter.

Viele geredet wird über den harten Job und den besonderen Einsatz von Mitarbeitern in Pflegeheimen in Alten- und Pflegeheimen. Bei freundlichen Worten und einem warmen Händedruck wollten es die Brüder der Loge “Wilhelm zu den drei Säulen” in Wolfenbüttel nicht belassen und sammelten Geld, das ausdrücklich den Mitarbeitern der bedachten Einrichtungen zugutekommen sollte. Stattliche 7.000 Euro kamen dabei zusammen, die noch aufgestockt wurden, damit sechs Wolfenbütteler Einrichtungen jeweils 1.200 Euro erhalten.

Außergewöhnlich ist der Verwendungszweck, den profitieren sollen ausschließlich die Mitarbeiter — ob das Geld nach der Coronazeit für Partys, Massagebänke, Kaffeemaschinen oder sonstige Erleichterungen und Verschönerungen des Arbeitsalltages verwendet wird, wird in den Einrichtungen entschieden.

“Eines der wichtigsten Ziele der Freimaurerei ist es, sich für eine Stärkung der Humanität in der Gesellschaft einzusetzen und nach ihren Möglichkeiten dort zu helfen, wo diese Menschlichkeit praktiziert wird. Das ist unter anderem dort der Fall, wo sich Menschen als Pflegekräfte während der Coronapandemie mit intensivem Einsatz und höchst verantwortungsvoller Arbeit für ältere und pflegebedürftige Menschen, die von der derzeitigen Situation ganz besonders betroffen sind, einsetzen. Hierfür gebührt ihnen großer Dank.”, so heißt es in der Spendenurkunde. Und weiter: “Unabhängig von allen offiziellen Verlautbarungen und Dankesinitiativen ist es und Brüdern deshalb sehr wichtig, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen greifbaren und direkten Dank zukommen zu lassen.”

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